wijnnieuws van en voor onze leden
Gelezen 6 juni 2010 door Peter
Vanuit het Burgenland het volgende bericht:
Jaargang 2009 zeer goede
kwaliteit maar 40% minder opbrengst. Na de strenge winter begon de lente
veelbelovend. Vlak voor de zomer verstoorde veel regen de ontwikkeling van de
jonge druiven. De druiven die de kou trotseerden konden bij heerlijk zomerweer
prachtig rijpen. Ook tijdens de oogsttijd in de herfst was het ideaal weer. Dat
vonden ook miljoenen spreeuwen die zich tegoed deden aan de rijpe druiven.
Gevolg ruim 40% minder opbrengst, maar van hoge kwaliteit. Prijzen hoger dan
normaal.
Ingezonden door Ger Bouten. 26 april 2010
voor de liefhebber:
uitnodiging van Hein Schumans
voor proeverij en diner in Kasteel Hoensbroek op 29 mei 2010.
gelezen op
www.wein-plus.de 16 maart 2010 Peter
Der österreichische Weinexport hat sich im Jahr
2009 über alle Erwartungen hinaus entwickelt. Während die Mengen im Vergleich
mit 2008 um 16 Prozent zulegten, gab es beim Wert immerhin noch eine Steigerung
um 5,3 Prozent.
Trotz verringerter Erlöse pro Flasche ist die Österreich Wein Marketing (ÖWM)
hoch zufrieden und spricht von einem sensationellen Ergebnis. Die Exportmenge
erreichte demnach knapp 70 Millionen Liter, der Umsatz stieg von knapp 113
Millionen auf fast 119 Millionen Euro.
Schrittmacher der Entwicklung der Weinexporte sind Schlüsselmärkte wie
Deutschland (Menge + 15 Prozent, Wert + 9 Prozent), die Schweiz mit
Liechtenstein (Menge + 27 Prozent, Wert + 6 Prozent), aber auch aufstrebende
Exportmärkte wie die Niederlande Schweden und Japan. (WF/Pressemitteilung
Ingezonden door Peter, 5 maart 2010. Witte
Barolo? Een witte wijn, gevinificeerd als rode wijn, dus met schil en al en
zonder toevoeging van zwavel! Gelezen op wein-plus.de.
Das italienische
Bewusstseinserweiterungs-Paket
Mit diesem Paket
wollen wir unserem Anspruch, den
Stammtischteilnehmern auch immer wieder Unbekanntes
und Ungewohntes zu präsentieren, wieder einmal
besonders gerecht werden. Das tun wir vor allem mit
dem "Saharay" des
sizilianischen Weinguts Porta al Vento. Es
handelt sich dabei um einen reinsortigen Cataratto,
einen Weißwein, der mit den Schalen wie ein Rotwein
vergoren und anschließend völlig ohne Zusatz von
Schwefel ausgebaut wurde. Nicht nur die Aromatik
dieses ungemein spannenden Weins ist außergewöhnlich,
auch an das sehr präsente, dabei rassige Tannin, das
eher an einen Barolo erinnert, als an einen Weißwein,
muss man sich erst gewöhnen. Doch wer sich auf
diesen Ausnahmewein einlässt, dem verspricht er ein
für die meisten Weintrinker vermutlich noch völlig
unbekanntes Weinerlebnis.
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Gelezen op
www.wein-plus.de. Heel veel
reacties hierop, waarvan de meeste
instemmend.
Gelezen door Peter - 24 febr. 2010
Kochlegende Paul Bocuse hat sich
gegen zu viel Wein-Geschwätz in der
Gastronomie ausgesprochen. Erlaubt
sei allein die Frage, ob es
geschmeckt habe.
Der bald 84-jährige Franzose,
Inhaber des Restaurants Auberge du
Pont de Collonges nahe Lyon, äußerte
sich gegenüber der französischen
Zeitung Le Figaro. Weder beim Essen
noch beim Wein solle man in der
Gastronomie schwätzen, ausführliche
Erklärungen zu den servierten
Speisen oder Getränken seien
überflüssig. Einzig die Frage, ob
der Wein gut gewesen sei oder
geschmeckt habe, sei zulässig -
alles andere solle verschwinden. (WF)
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De loftrompet voor het Boek
van Harry Karis blijft klinken, zie link hieronder.
Ingezonden door Will.
http://www.limburger.nl/article/20100213/SCALA/100219792/1018#Awards_voor_Roermondse_wijnschrijver_
Peter,
Geplukt van
internet; wellicht interessant voor onze leden.
Groet,
Ger
THE NETHERLANDS
WIN IN PARIS!
Three books from The Netherlands won at the
Gourmand Awards in Paris on
February 11, 2010. A total of 136 countries
participated this year.
Pierre Wind and his daughter were honoured for
“Het Smaak Pret Park”,
published by Kosmos. It is one of the “Two Best
Food Book in the World for
Children “ this year. The book is creative, with
great text and illustrations.
The Netherlands were again recognized for “Eat
Love” by Marije Vogelzang
(B.I.S.), which is one of the “Two Best in the
World for Cookbook Design” this year.
The author is very talented, with an excellent
book with innovative concepts.
The wine book “Chateauneuf-du-Pape” by Harry
Karis (Kavino) was honoured in
Paris as one of the “Two Best in the World” about
French wines. The other book
was the French book by Michel Chapoutier. The
Dutch book received a “Special
Award” for its brilliant research and achievement.
The Awards were the opening event of “Paris
Cookbook Fair”, Le Cent Quatre, 104
rue d’Auvervilliers, 75019 Paris, February 12-15,
2010
Bron : [www.cookbookfair.com]
Klik op link hieronder
voor live interview Harry Karis en voor Duitse boekbespreking van Harry's boek en interview in Dagblad de Limburger.
Harry
Karis, Author of The Chateauneuf du Pape Book Visits Wine Library TV- Part 1 –
Episode #806
klik op link hieronder voor
interview met Harry Karis
..\artikel Limburger over Harry Karis.pdf
Duitse
boekbespreking
van
'Châteauneuf-du-Pape'
van
Harry Karis
20.11.2009
Das "Châteauneuf-du-Pape
Wine Book"
Ein Standardwerk
Von Manfred
Wirbals

Das „Châteauneuf-du-Pape
Wine Book“: Ein
Standardwerk
Diese Lücke in
der
Weinliteratur
war recht groß:
Trotz vieler
erstrangiger
Weine ist die
berühmte
Appellation an
der südlichen
Côtes-du-Rhône -
Châteauneuf-du-Pape
- in der
Wahrnehmung
bekannter
Weinautoren und
Verlage geradezu
„zweitrangig“
geblieben.
Zumindest im
modernen
Antiquariat sind
noch ein paar
Titel erhältlich,
die sich vor
einigen Jahren –
wie etwa von
Robert Parker,
Hubrecht Duijker,
James Turnbull
oder Eckhard
Supp – in mehr
oder weniger
umfassender
Weise den Weinen
und Weingebieten
der
Côtes-du-Rhône
widmeten. Ein
aktueller Titel
über die Region,
deren Regularien
Maßstäbe für die
französische
Appellationsentwicklung
gesetzt haben,
lag bis vor
kurzem nicht vor.
Robert Parker
hätte es gerne
selbst
geschrieben
Ein
leidenschaftlicher
Liebhaber dieser
Weinkulturlandschaft
hat die
weinliterarische
Lücke nun nach
über
vierjähriger
Arbeit
geschlossen: Das
von dem
Niederländer
Harry Karis in
englischer
Sprache
geschriebene „Châteauneuf-du-Pape
Wine Book“ setzt
den großartigen
Weinen dieser
Region auf rund
500 Seiten ein
sehr gut
lesbares, an
keiner Stelle
trockenes,
faktengesättigtes
Denkmal. Robert
Parker, selbst
Autor zweier
Bücher über die
Rhône und ihre
Weine,
bezeichnet das „Châteauneuf-du-Pape-Wine
Book“ in seinem
Vorwort als das
Buch, das er –
zumindest in
seinen „wildesten
Träumen“ - gerne
selbst
geschrieben
hätte. Und
Michel Blanc,
Direktor des
Erzeugerverbandes
von
Châteauneuf-du-Pape,
bekannte,
anfangs große
Zweifel an der
Verwirklichung
des Projektes
gehabt zu haben;
nun liege ein „monumentales“
Werk vor, das –
so Michel Blanc
- „zweifellos“
zu einem
tieferen Wissen
und größerer
Wertschätzung
der Weine von
Châteauneuf-du-Pape
führen werde.
Informativ
für Kenner und
Einsteiger
Zwar gilt der
Schwerpunkt des
voluminösen
Werkes auf über
300 Seiten der
detaillierten
Beschreibung von
270 Produzenten
der Appellation,
ihrer Geschichte
und ihres
individuellen (Wein-)
Profils. Doch
weitere Kapitel
führen auch ein
in die
reichhaltige
Geschichte der
Region, die
nicht erst mit
der zeitweiligen
Residenz der
Päpste im 14.
Jahrhundert in
Avignon begann,
widmen sich der
Entstehung der
Weinkultur und
der Appellation,
beschreiben das
Klima und die
Bodenbeschaffenheit
der einzelnen
Lagen. Eine
ausführliche
Beschreibung der
13 zugelassenen
Rebsorten (von
denen es mit
Varianten
eigentlich 22
gibt),
Ausführungen
über
Erziehungsformen
und
Anbaumethoden,
Ausbauschritte
im Keller,
Produktionszahlen
der einzelnen
Erzeuger, der
Appellation und
der ganzen
Rhône-Region
sowie
Jahrgangsbewertungen
und ein
Fachglossar
komplettieren
die
weinfachlichen
Informationen
des neuen
Châteauneuf-Standardwerks,
das als
Gesamtdarstellung
Freunden und
Liebhabern der
renommierten
Appellation
unbedingt zu
empfehlen ist.
Die Fleißarbeit
des früheren
Rockmusikers,
Restaurantinhabers,
studierten
Mediziners und
heutigen
Weinjournalisten
wäre wohl nicht
möglich gewesen
ohne die
Unterstützung
seines für das
Grafikdesign
zuständigen
Sohnes Phil
Karis, der mit
hunderten von
Fotoaufnahmen
für eine ebenso
abwechslungsreiche
wie informative
Illustration der
Châteauneuf-du-Pape-Enzyklopädie
gesorgt hat.
Die im Anhang
aufgelisteten
touristischen
Informationen
mitsamt der
gastronomischen
Kombinationsmöglichkeiten
der
verschiedenen
Weinstile bieten
auch den
Besuchern des
Weingebietes
eine
verlässliche
Orientierung.
Die dürfte
allerdings
leichter fallen,
wenn sich der
Reisende nicht
allein des
zweieinhalb
Kilogramm
schweren Buches
bedient, sondern
auch der „Chateauneuf-du-Pape-Weinkarte“,
die ebenfalls
erstmals 164
Weingüter der
Region, aber
auch einige
Hotels,
Restaurants,
Weingeschäfte
und
Sehenswürdigkeiten
wie Kirchen und
Kapellen
auflistet. Die
Karte ist
laminiert – hier
kann also ohne
Schaden mancher
Rotwein seine
Spuren
hinterlassen,
der bei Touren
mit dieser Karte
verkostet werden
dürfte. Doch
nicht nur das:
Laut Autor Harry
Karis ist die
Karte nicht nur
„wine-proof“,
sondern hat auch
ihre windige
Mistral-Bewährungsprobe
bestanden.
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Harry
Karis
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Harry Karis:
The
Châteauneuf-du-Pape
Wine Book.
Mit einem
Vorwort von
Robert M.
Parker. Kavino –
Book Publishing:
Roermond /
Niederlande,
2009. Preis:
69,00 € (ohne
Versandgebühr).
Umfang: 488
Seiten. 30,5 x
24 cm, gebunden.
ISBN:
979-90-812017-1-1.
Châteauneuf-du-Pape-Weinkarte,
29,7 x 42 cm.
Preis: 4,95 € (www.cdpwebshop.com).
Das Buch ist
über Amazon und
www.cdpwebshop.com
erhältlich.
Manfred Wirbals
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Ger Bouten, 30
november 2009
Een lesje in nederigheid
voor alle proevers die denken het te weten en te kunnen
verwoorden:
De wijnkenners
ontmaskerd of hoe willekeur de wijnindustrie domineert
In juni 1973 viel de Franse politie binnen in
de kantoren van het gerenommeerde wijnhuis Cruse et Fils.
Daar vonden ze bewijzen dat goedkope wijnen uit de Languedoc
werden verkocht als Bordeaux die vijf keer duurder waren. Op
een vat goedkope tafelwijn troffen ze de notitie ‘Kan
als Beaujolais worden verkocht aan Amerikanen'.
18 mensen werden uiteindelijk voor de rechter gebracht,
waarvan acht werden veroordeeld tot gevangenisstraffen en
boetes van in totaal 8 miljoen dollar.
Wijnfraude is van alle tijden. En het is
tegen voormelde achtergrond dat de Amerikaan Robert M.
Parker, een invloedrijke wijn-journalist uit de VS, in 1978
zijn wijngids zou lanceren. The
Wine Advocate en
Robert Parker behoren inmiddels tot de meest invloedrijke
stemmen in de wijnindustrie. Parker proeft meerdere
duizenden wijnen per jaar. Deze wijnen worden ingedeeld op
een 100-punten schaal. Wijnen met meer dan 90 punten zijn de
A-wijnen. De gouden medailles die Parker uitreikt zijn
dermate invloedrijk dat gerenommeerde wijnhuizen makkelijk
1 miljoen dollar besteden om hun wijnen in de competitie te
brengen. Een fles die 1 punt stijgt binnen Parker's systeem
wordt gemiddeld 7% duurder.
Tot daar het goede nieuws, want in essay dat
in The
Wall Street Journal verscheen,
maakt Robert Hodgson, een gepensioneerd hoogleraar
statistiek (en amateur-wijnkenner), brandhout van dit soort
gidsen. Hodgson verbaasde zich over het feit dat de
uitkomsten van wijnproeverijen en -competities elkaar zo
vaak tegenspraken. Een wijn die in de ene competitie aan de
top staat, wordt in een andere in de vernieling geschreven.
Hij legde een reeks keuringen naast elkaar en kwam tot vaak
halucinante conclusies:
1. Smaak:
uit wetenschappelijk onderzoek blijkt dat zelfs de meest
doorgewinterde wijnkenner niet meer dan 3 à 4 smaken uit
elkaar kan houden, maar een fles Silverado Limited Cabernet
Sauvignon uit 2005 werd door de Wine News omschreven als: ‘stofferig,
krijtgeuren met een vleugje munt, pruim, tabak en leder.
Smaakvolle kers met een parfum van gerookte eik'.
8 geuren of smaken dus. Exact dezelfde wijn krijgt op The
Wine Advocate de omschrijving: ‘veelbelovend
aroma van lavendel, geroosterde kruiden, bosbessen en zwarte
bessen.' 12
smaken dus om een en dezelfde fles te omschrijven en geen
enkele van de 12 smaken komt in beide omschrijvingen voor.
2. Beïnvloeding: Tien
jaar geleden liet de Franse onderzoeker Fréderic Brochet 57
Franse wijnexperts twee identieke, middelmatige
Bordeauxwijnen proeven. Een werd uitgeschonken in een Grand
Cru-fles, de andere in een fles waarin normaal huiswijn
wordt bewaard. Conclusie: de Bordeaux in de Grand Cru-fles
kreeg excellente kritieken; dezelfde wijn uitgeschonken als
tafelwijn werd door de meerderheid van de experts omschreven
met adjectieven als ‘ongebalanceerd' en ‘plat'.
Daarop vroeg en verkreeg Hodgson de
medewerking van een van de belangrijkste jury's van wijnen
in de Verenigde Staten (California State Fair Wine
Competition) voor een langjarig onderzoek. Die jury van
zeventig leden proeft normaliter 100 wijnen in twee dagen.
Ook hun gezag is groot, want hun bevindingen bepalen het lot
van de wijnen op de markt. Hodgson schotelde deze jury
opnieuw 100 wijnen voor, maar zonder dat ze het wisten kwam
iedere wijn vier keer voor in de test. Resultaat: eenzelfde
wijn kreeg beoordelingen die gemiddeld 4 punten uit elkaar
lagen. (85 werd 81 en daarna 89), maar er waren ook
verschillen tot 10 punten (waarbij 79 eerst 89 en dan 69
werd). Hodgson deed die testen verschillende jaren na elkaar
en ook dat leverde verrassingen op, want juryleden die het
ene jaar redelijk consistent waren geweest in hun
beoordelingen, bleken een jaar later juist klungels. Hun
ogenschijnlijk rechtlijnige bevindingen leken een jaar later
gewoon toeval te zijn geweest. De resultaten werden in
januari gepubliceerd in het Journal of Wine Economics. En de
resultaten waren niet mooi: de jury had geen verstand van
wijn. Erger nog, in september maakte de nieuwsbrief The
California Grapevine de beste wijnen van het jaar bekend.
Toen Hodgson de gegevens onderzocht bleek dat wijnen die in
een categorie goud wonnen meestal kansloos waren in andere
categorieën. ‘De
medailles leken willekeurig te zijn verdeeld, met een kans
van 9% dat eender welke deelnemende wijn wel ergens goud zou
winnen. De toekenning van de medailles is identiek aan het
toekennen van een prijs met een enkel criterium als
maatstaf: geluk!', schreef
Hodgson in zijn slotconclusie.
Van de website :Express.be
Ger Bouten 21
november
Afgelopen week verscheen
de Gault Millau Weinguide 2010, naast de gids van Gerhard
Eichelmann de meest invloedrijke als het gaat om de
beoordeling van de jongste jaargang wijnen bij onze
oosterburen. Niet langer prijkt de naam van wijnbouwer – we
bezochten zijn wijngoed tijdens onze Nahe-trip in 2005 – en
journalist Armin Diel op de cover, jarenlang met Joel Payne
de hoofdredacteur van de gids. Dat heeft alles te maken met
een controverse afgelopen zomer die Armin Diel deed
besluiten op te stappen. Aanleiding was een wat ongelukkige
poging van de uitgeverij meer inkomsten te genereren door de
wijnbouwers, kort geformuleerd, om een financiële bijdrage
te vragen. Een groep wijnbouwers waaronder niet de minsten
kwam ertegen in het geweer en zorgde voor nogal wat
beroering in de Duitse wijnwereld. Ook al zijn alle plooien
inmiddels weer gladgestreken, Armin Diel bleef bij zijn
beslissing. Meer over de achtergronden van zijn besluit valt
te zien en te horen in twee interviews op de site van
wijnbouwer Dirk Würtz uit Rheinhessen (www.wuertz-wein.de)
met respectievelijk Joel Payne en Armin Diel. De site van
Würtz is overigens sowieso de moeite waard, maar dit
terzijde.
De nieuwe gids heeft een
aantal (positieve) veranderingen ondergaan, zowel qua inhoud
als qua vormgeving. Hij is ook weer dikker geworden en telt
nu 902 pagina’s. Het belangrijkste zijn natuurlijk de
beoordelingen van de domeinen en hun wijnen. Extra
interessant zijn de promoties respectievelijk degradaties
van deze en gene wijnbouwer, zeer zeker ook voor de
deelnemers aan onze jongste wijnreis naar de Pfalz. Want
twee bezochte domeinen behoren tot de promovendi: Heinrich
Spindler en Dengler-Seyler. De eerste ging van twee naar
drie en de tweede van een naar twee druiventrosjes. Voor de
goede orde: het maximum te behalen trosjes is vijf. Van de
andere blijft Christmann op vier trossen staan, Von Buhl op
drie evenals Schneider. Corbet krijgt in de Gault Millau
geen vermelding.
Tot slot de hoogst
scorende van alle door ons geproefde wijnen tijdens de trip:
de Idig Grosses Gewächs 2008 van A. Christmann. Hij krijgt
van de beoordelaars van de Gault Millau 92 punten.
Gezien op Yahoo. Hoe gek kunnen mensen zijn. Peter 19 nov.
2009
Japan's craze for Beaujolais nouveau has beaten the global
recession, with tourists taking a dip Thursday in a hot
mountain spring coloured red with the fruity wine.
The
Hakone Kowakien Yunessun spa resort celebrated the annual
uncorking of the seasonal drop by having a sommelier pour a
few bottles into an open-air hot spring bath as
holiday-makers enjoyed soaking themselves.
"It's a very fruity taste,"
said visitor Eri Yamagida, 21, who also experienced the wine
bath last year and said she planned to return next year for
the same aromatic pleasure.
It was the fourth annual
bath using the produce of the French winery Laboure Roi at
the spa, which also offers baths with green tea, coffee and
sake.
The Beaujolais service, in
which patrons also sip the wine, has struck a chord with
Japanese people, who highly value seasonal events, said spa
official
Mika Okitsu.
Outside the hot spring's
soothing waters, however, enthusiasm has waned for the wine,
which is traditionally released at the stroke of midnight on
the third Thursday in November.
Japanese sales of
Beaujolais nouveau have fallen since before the global
financial crisis hit the world's second largest
economy last year, although Japan remains among its top
foreign markets.
Sales in Japan have fallen
from a record 12.5 million bottles in 2004 to 8.26 million
in 2007 and 6.7 million in 2008.
Ode aan Christmann
Miserabel herftsweer, zieke vrouw thuis, waardeloze
bridgedrive, sikkeneuren bij Pauw en Witteman met alweer Wilders en consorten.
Dan maar een fles Spätburgunder SC 2007 van
Christmann uit de kelder opgediept. Misschien een beetje te koud, so what! De
wereld verandert opeens. Als de lichte 'smoky' noot langzaam verdwijnt, de wilde
bosaardbeitjes en framboosjes voorzichtig en elegant verschijnen, ietsje pure
chocola, verpakt in kostbaar cederhout, de tong streelt, met een oneindige
afdronk, dan is het toch nog feest. Wat een sensatie. I'm in heaven. Al biedt je me het dubbele
van de prijs voor deze wijn, ik sta hem niet af! Confrères en consoeurs, bestel zo lang het nog kan.
Peter 11 nov 2009
Mocht je ook zo'n wijnervaring hebben, laat het dan weten!
Om de polemiek gaande te houden nog drie artikeltjes (Weinplus en wikipedia US)
over geur en mineralen. Frans-Duitse tegenstelling
Petrolton
goût de pétrole (franz.), petrol tone (engl.) , nota di petrolio (ital.)
Typische Duft-
und Geschmacksnote (auch Juchtenton oder Kerosinton) im Wein, die an
Mineralöl-Derivate oder gegerbtes Juchtenleder erinnert (russisch Juchten =
mittels Birkenrinden-Teerstoff gegerbtes Leder, Birkenteeröl wird in der
Parfümerie als Duftstoff verwendet). Der typische Ton wird durch den Stoff
TDN
(Trimethyl-Dihydronaphtalin) verursacht. Häufig tritt der Petrolton zwar beim
Riesling
auf (und wird von manchen Riesling-Freunden durchaus geschätzt), ist jedoch
nicht auf diese Rebsorte oder auch nicht auf bestimmte Bodentypen beschränkt.
Besonders kommt er bei gereiften bzw. höherwertigen Weiß-Weinen mit hohen,
zuckerfreien Extrakten vor. Durch Versuche wurde festgestellt, dass Wärme (bei
zu warmer Lagerung) die Bildung fördert. Ein Zusammenhang scheint auch mit
oxidativer Lagerung und besonders bei Korkfehlern zu bestehen (siehe auch unter
Korkschmecker).
Hier wird häufig eine schnellere und verstärkte Bildung von Petroltönen
beobachtet. Tritt der Petrolton schon bei jungem Wein oder in extremer
Ausprägung auf, kann es sich um einen
Weinfehler
handeln. Siehe auch unter
Firn.
Petroleum notes in aged Riesling wines
With time, Riesling wines tend
to acquire a petrol note[16]
(goût petrol in French) which is sometimes described with associations to
kerosene, lubricant or rubber. While an integral part of the aroma profile of
mature Riesling and sought after by many experienced drinkers, it may be
off-putting to those unaccustomed to it, and those who primarily seek young and
fruity aromas in their wine. The negative attitude to aromas of mature Riesling,
and the preference for young wines of this variety, seem more common in Germany
than in Alsace or on the export market, and some German producers, especially
the volume-oriented ones, have even gone so far as to consider the petrol notes
a defect which they try to avoid. In that vein, the German Wine Institute has
gone so far as to omit the mentioning of "petrol" as a possible aroma on their
German-language
Wine Aroma Wheel,
which is supposed to be specially adapted to German wines, and despite the fact
that professor
Ann C. Noble
had included petrol in her original version of the wheel.
The petrol note is considered
to be caused by the compound
1,1,6-trimethyl-1,2-dihydronaphthalene
(TDN),[17]
which during the aging process is created from
carotenoid
precursors by acid
hydrolysis.
The initial concentration of precursors in the wine determines the wine's
potential to develop TDN and petrol notes over time. From what is known of the
production of carotenoids in grapes, factors that are likely to increase the TDN
potential are:[16]
-
Ripe grapes, i.e., low
yields and late harvest
-
High sun exposure
-
Water stress, which is
most likely in regions which do not practice
irrigation,
and there primarily in certain dry vineyard sites in hot and dry years
-
High acid content
These factors are usually also
considered to contribute to high quality Riesling wines, so the petrol note is
in fact more likely to develop in top wines than in simpler wines made from
high-yielding vineyards, especially those from the New World, where irrigation
is common.
Mineraliteit
Bezeichnung (auch Mineralität) für den Geruch und Geschmack eines Weines im
Rahmen einer
Wein-Ansprache.
Diese Eigenart wird zumeist Weinen zugesprochen, die auf Weingarten-Böden mit
hohem Mineralgehalt gewachsen sind, zum Beispiel Kalk-, Granit-, Schiefer- oder
Vulkan-Böden. Der Ton erinnert oft auch an feuchte Erde, Kreide, Kräuter, Leder
oder Teer. Die Weine haben auch einen
salzigen
Ton und besitzen häufig keine oder nur eine schwach ausgeprägte Fruchtigkeit. Zu
erwähnen ist, dass der Begriff in der Weinwelt heiß diskutiert wird, denn
Minerale besitzen alleine für sich keinen Geschmack, sondern allenfalls in ihnen
eingeschlossene Substanzen. Die tatsächliche Herkunft ist jedenfalls
wissenschaftlich noch nicht geklärt. Ein verwandter Begriff ist
Feuerstein.
reactie van Hein Schumans
op artikel van Ger
Beste Ger,
Zeer bedankt voor je berichtgeving. Alle informatie verzamel ik
en verwerk het daar waar nodig.
Dat wil niet zeggen dat ik het met alles eens ben. Iedereen heeft
zo zijn eigen mening.
Hoewel ik Cees van Casteren persoonlijk ken en zijn vakkennis
(vooral op het gebied van chemie) hoog waardeer, zet ik vraagtekens bij zijn
opvatting over zijn uitleg over mineraliteit in de wijn.
Grote deskundigen, universitaire onderzoekers en Conseils
Interprofessionnels denken en publiceren daar anders over en kunnen dit met
bewijzen staven.
Vandaar dat ik graag vanuit deze bronnen werk en het verder geef
in mijn voordrachten. Het komt niet uit eigen koker.
Met vriendelijke groet;
Hein.
Vond
het vreemd dat Corbet niet te vinden was op www.wein-plus.de de grootste Duitse
wijnsite. Vandaar mijn vraag om opheldering bij Wein-Plus. Binnen twee dagen
stond Corbet er op. Peter, 10 nov..
Sehr
geehrter Herr Seifert,
wir sind
bereits seit 2006 im Weinführer Wein-Plus.de aufgeführt. Vielleicht funktioniert
die Suchanfrage nicht richtig, so dass Sie uns nicht finden konnten. Ich weiß es
auch nicht wirklich...
Jedenfalls
hat Ihre Nachfrage bewirkt, dass Herr Tischelmayer einen längeren,
einführenden Text über unser Weingut geschrieben hat, welcher sich nun vor den
Verkostungsnotizen zu unseren Weinen auf Wein-Plus befindet.
Ihnen an
dieser Stelle "vielen Dank" für Ihr Engagement!
Es freut
uns sehr, dass Ihnen die Weinprobe bei uns gefallen hat. Sie waren eine sehr
angenehme Gruppe. Viele Grüße auch an die anderen Damen und Herren Ihres
Weinclubs.
Mit
freundlichen Grüßen aus der Pfalz vom
WEIN- & SEKTGUT CORBET
Christina
Corbet
Wein- &
Sektgut Corbet
Diedesfeld
Kreuzstraße 7
67434 Neustadt/Weinstr.
Tel.:
+49 6321 86144
Fax: +49 6321 84468
E-Mail:
weingut@corbet.de
Website:
www.corbet.de
geplaatst door Ger Bouten, 9 november
2009
Peter,
Toeval bestaat niet, zo lijkt het vaak want
zojuist vind ik dit stukje op de website van By the grape (www.bythegrape.com):
Kippenvel van
riesling uit de Elzas.
Foto: Tony Le Duc (By The Grape)
Wortels gaan
dieper in de Elzas dan in welk ander wijngebied ook. Foto: TOT PR (By The Grape)
Over de auteur
Cees van
Casteren is consultant, wijnschrijver en freelance journalist. Schrijft geregeld
voor zowel landelijke als regionale kranten over wijn en heeft een wekelijkse
column in De Gelderlander. Is correspondent voor Meininger’s Wine Business
International en hoofdredacteur van de supplementen van Perswijn. Is tweevoudig
Vinoloog van het Jaar en werd in 2006 Ambassadeur du Champagne in Nederland.
Schreef acht boeken sinds 2004.
cees@bythegrape.com
Kippenvel van
Elzas-wijn
Ik dronk
afgelopen weer eens de Cuvée Frédéric Emile Riesling van Trimbach uit de Elzas.
En ik krijg er weer kippenvel van. De wijn heeft alles: lengte, het grootse
karakter van riesling, complexiteit, en mineraliteit.
Goût
du terroir
Ik heb mijn hoofd erover gebogen hoe ik het begrip mineraliteit in wijn uit kan
leggen voordat iedereen de kamer heeft verlaten, of naar de volgende website is
gegaan. De Fransen hebben het vaak over 'le goût du terroir', dat refereert aan
de smaak van de bodem, maar dat voor mij veel meer omvat. De smaak van de bodem
is weliswaar verbonden met de identiteit van de wijn, en misschien wel de
belangrijkste reden waarom dat de riesling van de ene wijngaard in de Elzas weer
zoveel anders smaakt dan die van een andere wijngaard, ook al liggen die soms op
slechts steenworp afstand van elkaar. Maar dat staat los van mineraliteit.
Trimbach Cuvée Frédéric Emile
Wat is er dan mineraal aan een wijn? Wijngaardbodems zitten vol met mineralen
zoals stikstof, kalium, fosfor, magnesium en zink. En des te dieper de bodem,
des te meer mineralen de wortels kunnen opnemen. Al heeft nog nooit iemand
kunnen bewijzen dat wijnen letterlijk smaken naar de bodems waaruit ze zijn
voortgekomen. Feit is dat de wortels in de Elzas dieper gaan dan in welk ander
wijngebied ook om het water te vinden om te overleven. Waar het ook vandaan
komt, mineraliteit is iets dat ik vaak aantref in wijnen uit de Elzas, met name riesling.
In plaats om het hier proberen uit te leggen, raad ik u aan in de komende
decembermaand een Cuvée Frédéric Emile van Trimbach aan te schaffen en het zelf
vast te stellen. Weet u ook meteen waarom ik er kippenvel van krijg.
Heb het stukje
ook even aan Hein doorgemaild.
Groet,
Ger Bouten
gelezen door Liesbeth, 8
nov. 2009 en tip voor Sinterklaas!
Klosse,
P. (auteur)
Spelen met smaak
Basisboek / druk 1 basiskookboek met wijn-spijssuggesties. ISBN/EAN:
9789043906876. Uitgever: Tirion Culinair.
Smaak is
doodgewoon een kwestie van chemie
Henrico Prins,
De Volkskrant
Gepubliceerd op 16 september 2005 00:00, bijgewerkt op 15 januari 2009 16:37
Peter Klosse is
in Nederland de autoriteit op het gebied van smaak. Hij is de eigenaar van het
veelgeprezen restaurant De Echoput, nabij Apeldoorn, en promoveerde een paar
jaar geleden aan de Universiteit Maastricht op een proefschrift waarin hij een
geslaagde poging deed smaak objectief te benaderen. Daaruit kwam een indeling in
'smaakstijlen' voort, alsmede een vocabulaire waarin woorden als 'filmend' en
'mondgevoel' om voorrang streden; treffende formuleringen die intussen door de
culinaire goegemeente zijn omarmd.
Zoals zijn
proefschrift als het ware smeekte om een vertaling voor een wat groter publiek,
naderhand verschenen als Het proefboek - De essentie van smaak, vroeg die
vertaling op haar beurt weer om een praktisch toepasbare kookgids. Die is er nu.
In Spelen met smaak zet Klosse zijn smakentheorie nog eens - kernachtig -
uiteen, en ditmaal verstrekt hij er tal van toepasselijke recepten bij.
Hij verzuimt
niet te melden waarom hij dat doet, en waarom hij veronderstelt dat de bewuste
keus voor een bepaald smakenpatroon in veel gevallen leidt tot een lekkerder
maaltijd - hoewel je van Klosse meteen al leert dat je juist dat begrip 'lekker'
maar beter achterwege kunt laten. 'Lekker heeft met emotie te maken', schrijft
hij, 'smaak met chemie (onder andere).'
Klosse
combineert vervolgens negen categorieën - van lamsvlees tot gevogelte, van
desserts tot vegetarische gerechten - met zeven smaakstijlen: fris, rond, vol,
krachtig, prikkelend, 'balans laag' en 'balans hoog'. Bij die laatste twee
stijlen leert hij dat op het gebied van kooktechnieken, kruiden, ingrediënten,
toevoegingen en sauzen alles is toegestaan, zolang er niets is dat overheerst.
'Mondgevoel: strakke en filmende elementen zijn beide aanwezig, maar houden
elkaar in balans.' Het is een zakelijk zinnetje uit een zakelijk vormgegeven
boekje dat onmisbaar is voor wie geregeld menu's samenstelt.
11 oktober 2009, gelezen door Will,
na druivenpittenolie en wijnsteenzuur nog meer gerecyclede wijnafvalproducten
voor toetjes en kosmetika
The wonders of
wine
Two
years ago, a group of friends were enjoying a glass of wine in the
Mosel region in south-west Germany when their conversation turned to
the
health benefits which studies attribute to the drink. During the
fermentation process of making wine, by-products are left over which
are
often just discarded as waste and the friends reasoned that since these
by-products contain the goodness of wine in an even more concentrated
form,
and without the alcohol, shouldn’t it be more often used and
consumed by humans?
One
of the friends was Bernd Diehl, the 48-year-old co-owner of a
German chemical analysis company called Spectral Service. He proposed
his
company develop a method to turn the by-products into a powder
preserving as many of the natural, healthy properties of wine as possible
-
the proteins, B vitamins, minerals and polyphenols, which are thought to
prevent heart or circulation diseases, inflammation and thrombosis.
As a
relatively small company, Spectral decided to partner with
the
larger Technologie-Transfer- Zentrum (TTZ), German specialists
in
product development, and the pair successfully applied to carry out
their research as a EUREKA project.
As
well as developing wine powder, the partners also wanted to test
their powders in different kinds of products – in both food and drink,
as
well as in make-up. Here Spanish natural cosmetics company Alfaverde
Productos Naturales was keen to help. “We didn’t just want to extract the
nutrients from red wine and press them into pills,” says ProVino’s
project leader Gabriele Randel. “We worked from the principle that if
omega-3-fatty acids are good for you it’s better to eat fish than to swallow
a
-supplement. By adding red wine powder to products we also wanted
to
keep some of the taste and colour of red wine.”
So
the partners’ two-year research programme began. Diehl and Randel
drove up and down Germany, collecting wine material from
vineyards in the Mosel, the Rheinland- Pfalz , the Ahr and many more. They
delivered the material to TTZ whose team carried out drying experiments,
producing different powders, which were sent to Spectral for chemical
analysis.
Other companies had previously produced red wine powders from byproducts,
but
the Pro Vino partners felt earlier drying methods lost a lot
of
the natural nutrients or required adding preservatives and artificial
substrates to create a stable powder.
Some
Spanish and Italian guys told us they liked red wine but that it seemed weird to
have it in a powder.
When
they tried it we convinced them. Dr Gabriele Randele - Spectral Service Gmbh
Laboratorium für
Auftragsanalytik, Germany. A conversation over a glass of wine turned into
EUREKA-backed research effort to create
new,
healthy wine-flavoured products. The German and Spanish partners of project E!
4008
PROVINO say they have invented a way of making powder from by-products of red
wine
production which could be used in everything from yoghurt and chocolates to
creams and
face
masks.
Shaping tomorrow’s innovations today “We developed a gentle drying
process which did not use much heat in order to not destroy ingredients,”
says
Randel.
Once
the researchers hit on powders which contained high amounts of
nutrients, including a high dose of protein and polyphenols, they set out
to
find the tastiest combinations in food and the best uses in cosmetics.
Not
all the products were successful.
But
the experiments showed the powders’ strengths and limitations.
“In
some products the powder is too acidic and it wasn’t nice,” she says. “In
others, the fruity taste of the grapes in combination with the acidic effect
is
refreshing.”
Randel’s personal favourites were yoghurt drinks and other dairy
products, like ice-cream, and pastries, cakes and chocolates. Skin
creams using the powder were more effective than red to violet eyeshadow
and
some wine properties could be good for the skin, including
having anti-wrinkle effects. However consumers would have to get used to
the
idea of applying a cream which is initially violet although does not stay
red
when absorbed into the skin, says Randel. A face mask using the powder
was
successful because the tartaric acid in the grapes formed crystals
if
preserved at a high level. “It had a softening and cleansing effect,” she
says.
Creating the combinations is not a simple matter because, as the
partners found, different wine varieties produced very different
tasting powders and different powder concentrations were suitable
for
different products. Nevertheless, the successful products they
developed and tested have convinced the team that the ProVino product
could be attractive to healthconscious consumers. They also offer
a
good use for red wine by-products, the disposal of which is now subject
to
tighter European regulation and which cannot be just dumped on
land.
Every year in Germany alone, there are about 120,000 hectolitres
of
wine by-products, enough to produce 12,000 tonnes of dried red
wine
powder.
ProVino’s partners are now talking to companies interested in the powder
for
specific products. If enough firms want a powder to be produced for a
product, Spectral may even consider creating a new company just to
manufacture the powder. Another alternative for the commercialisation
of
the powder is that a manufacturer buys the ProVino method.
One
of the ProVino products has
already been tested on consumers on a small scale, thanks to EUREKA, which
encouraged the partners to market their results at the Innovation Days
exhibition held in June in Lisbon. PROVINO set up a stand and gave
out
a yoghurt drink containing the
red-wine powder.
“That was really invaluable because we were forced to talk about the product,
not just
to
companies, but also to ordinary people. We were forced to ask do
they
like the product?” says Randel. The response of those who tasted
the
yoghurt drink was positive, even from those who were initially
reluctant to try it, she says. “Some Spanish and Italian guys told us they
liked red wine but that it seemed weird to have it in a powder. When
they
tried it we convinced them.” The fruity taste of the grapes in combination with
the
acidic effect is refreshing.
Dr Gabriele Randele - Spectral Service Gmbh Laboratorium für
Auftragsanalytik, Germany
! 4008 PROVINO
Dr Gabriele Randele
Spectral Service Gmbh Laboratorium für
Auftragsanalytik
Emil-Hoffmann-Strasse, 33
50996 Koeln
Germany
Tel. +49 2236 96 947 0
www.spectralservice.de
Onderstaand stukje komt uit de
jongste nieuwsbrief van de Gault Millau.
Ger Bouten 30 september 2009
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Trockener
Riesling eine Domäne der Pfalz |
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Die meisten trockenen
Top-Rieslinge kommen im Jahrgang 2008 aus der Pfalz. Das haben
umfangreiche Verkostungen für den Gault Millau WeinGuide 2010 ergeben.
Und nirgends ist es leichter, günstig an beste Qualitäten zu kommen, wie
in Deutschlands zweitgrößtem Anbaugebiet, das sich von Grünstadt im
Norden bis Schweigen an der französischen Grenze erstreckt.
Der Jahrgang 2008 hat
zugleich einen Stilwechsel herbeigeführt. „Die besten trockenen
Rieslinge wurden endlich wieder zu reifen, aber zugleich auch eleganten
Weinen, wie man es vom Riesling erwartet“, berichtet Jürgen Mathäß, der
die Pfalz für den Gault Millau betreut. Sein Verkostungsteam hatte in
den letzten Jahren „schwere Kolosse mit bis zu 14 Volumenprozent Alkohol“
beim Riesling als falschen Trend kritisiert.
Eine markante, in
ausgereiften Weinen auch geschliffene Säure, zeichnet den Jahrgang 2008
in der Pfalz aus. Die Verkoster probierten aber auch zahlreiche nicht so
gut gelungene Exemplare mit grüner, manchmal gar ruppiger Art.
Entscheidend sei der Lesezeitpunkt gewesen, weiß Mathäß. Wer sich im
September habe nervös machen lassen und zu früh in die Weinberge zur
Ernte aufgebrochen sei, habe kaum Spitzenprodukte auf den
Verkostungstisch stellen können.
Während der Riesling
also über weite Strecken brilliert hat, war 2008 nicht gerade ein
besonders gutes Burgunderjahr. Allenfalls einige Chardonnays genügen
gehobenen Ansprüchen. Anders sieht es bei den 2007 er Spätburgundern aus.
Zwar dominiert hier mehr denn je Friedrich Becker aus Schweigen mit
seinen Weltklasse-Weinen das Feld. Doch dahinter gruppieren sich
zahlreiche Betriebe, die mit immer besseren Spätburgundern auf den Markt
drängen.
Damit der Weinfreund
künftig einfacher und schneller die besten und günstigsten Weine
entdecken kann, helfen neue Übersichten im Gault Millau WeinGuide
Deutschland 2010. „Wir werden den Zugang zu den Weinen mit dem besten
Preis-Leistungs-Verhältnis erheblich verkürzen“, verspricht
Chefredakteur Joel B. Payne. Der WeinGuide, der im Münchner
Christian-Verlag erscheint, soll Mitte November in die Buchläden kommen. |
Geen lichte kost, maar
voor de geïnteresseerden onder ons wellicht toch gefundenes Fressen: een
persbericht van de universiteit in München,
24 sept 2009 - groet Will
Genetic
discovery could break wine industry bottleneck, accelerate grapevine breeding
Could point the way toward
production of European-tasting wines from American vines
One of the best known episodes in the 8000-year history of
grapevine cultivation led to biological changes that have not been well
understood – until now. Through biomolecular detective work, German researchers
have uncovered new details about the heredity of Vitis varieties in cultivation
today. In the process, they have opened the way to more meaningful
classification, accelerated breeding, and more accurate evaluation of the
results, potentially breaking a bottleneck in the progress of the wine industry.
Their discovery removes a major obstacle to a development already under way –
that is, a shift toward grapevine breeding guided by highly specific genetic
markers. It may even point the way toward production of European-tasting wines
from North American cultivars, free of the "musty" or "foxy" flavors associated
with New World grapevines.
In response to the "great European wine blight" of the
mid-1800s, growers aimed at preserving the most desirable qualities of European
grapes while breeding in the hardiness of North American varieties. These were
naturally resistant to native pests that had found their way – by steamship,
most likely – across the Atlantic to Europe. Beginning around 1860, the
introduction of two North American pests – an aphid and a fungus – nearly
destroyed the wine industry, particularly in France. A century ago, many hybrids
were in use, but the wine they produced was judged to be so inferior in flavor
that winemakers were prohibited from blending them with higher-quality
traditional wines.
Today, breeders as well as growers have many reasons to want
to know the heritage of grapevines, and readily observed traits are seldom
sufficient. To distinguish among the countless grapevine cultivars, even experts
need more than meets the eye. Much of a plant's history can be read on the
molecular level, from its DNA and biochemistry, and modern scientific tools have
been developed to discern the "fingerprints" of Old World, New World, and hybrid
grapevines. New research shows, however, that one of the best established
fingerprinting tools is not completely reliable, because it assumes a simpler
genetic history than the biomolecular evidence records.
The investigation was a collaboration between the Technische
Universitaet Muenchen in Bavaria and the JKI Institute for Grapevine Breeding,
along the famous Weinstrasse or "wine route" in the Pfalz region. Clues led the
researchers to suspect that a difference in a particular phytochemical marker
that has long been used to distinguish grape varieties stemmed not from a single
gene mutation, but from a double mutation. Furthermore, they revealed, the
chromosome bearing the double-mutated gene is one that may also carry a gene
responsible for the poor, "musty" aroma of the North American varieties. A
complex series of experiments and analyses confirmed this, and ruled out other
possible explanations. A detailed description of the methods and results has
been published in the Journal of Agricultural and Food Chemistry.
The biochemical process at the crux of the investigation is
the production of anthocyanin pigments. Red European Vitis vinifera
cultivars produce only pigment compounds such as the one called oenin (malvidin
3-O-glucoside), whereas most other Vitis species and hybrids can produce pigment
compounds like malvin (malvidin 3,5-di-O-glucoside) as well. This subtle
difference, which has been used to classify wines according to their varietal
origin, had been attributed to a particular gene mutation inherited by the
European plants. If that was the whole story, however, certain breeding programs
might have been expected to turn on malvin production in European varieties, and
this had never been observed.
Professor Wilfried Schwab of the Biomolecular Food Technology
Department at TUM led the effort to find out what genetic changes would restore
malvin-producing enzymatic activity in European varieties – with the primary aim
of teasing out missing details of their family history. The tools the
investigators brought to bear included techniques for isolating and cloning DNA
sequences of interest, rewriting specific parts of the genetic code – through
what's called site-directed mutagenesis – and determining the three-dimensional
structure of proteins expressed as a result. Their discovery of a double
mutation could lead to the development of more accurate classification tools and
effective marker-assisted breeding methods. They suggest that this knowledge
might also be used in another way, to enable American species and cultivars to
produce European-tasting wines, free of the "musty" or "foxy" flavors associated
with New World varieties.
###
Persbericht uit de Pfalz
Wijnhuis Corbet heeft de prijs "Siegerwein
2009" gewonnen voor de beste Rieslingsekt van de Pfalz, en laat daarmee een
aantal gerenommeerde huizen ver achter zich. Deze Riesling brut 2007 zullen we
beslist proeven op zaterdag 24 oktober. Prijs: 9,50 euro.
Tevens beschikt Corbet sinds deze week over een
website: www.corbet.de. Mooi verzorgde,
eenvoudige site.
Peter 24 sept. 2009
Persbericht
Consument wordt 'wijnwijs'
Nieuwe nationale website wil informatiegat dichten
Op 'instapniveau' is de voorlichting aan wijnconsumenten onvoldoende of te
pover. Dat hebben onderzoekbureaus al vaker vastgesteld. De bestaande info is te
sterk verbrokkeld. Vaak te hoog gegrepen. En over allerlei doelgroepen gespreid.
Dat vinden de initiatiefnemers van een nieuwe nationale wijnwebsite voor
consumenten:
www.WIJNWIJS.eu.
Zij willen daarmee het informatiegat in de bestaande media dichten.
Wijnconsumenten ergeren zich bovendien aan informatie die van commercie is
doortrokken. Ze keren zich af van wijnwebsites en wijnbladen die promotie en
reclame verpakken in schijnbaar 'objectieve' reportages of berichten, hebben de
initiatiefnemers vastgesteld.
Wie maken WIJNWIJS? Uitsluitend wijnjournalisten en wijnschrijvers die hebben
bewezen wars te zijn van commercie als 'pakpapier' voor als 'onafhankelijk'
verkochte berichtgeving. WIJNWIJS kent ook geen sponsors of geldschieters uit
reclame- of promotiecircuits.
Wijnwijs bericht over wijnkwaliteit. Over wat er achter etiketten schuil gaat.
Over informatie-onzin en misleiding. Over wat er aan wijn wel en niet deugt en
waarom. Over nieuwigheden op proeverijen, wijnpresentaties en wijnevenementen.
Over knoeierijen en miskopen. Over het gedoe van 'kenners' en handelaren die
niet van daglicht houden. Kortom, over alles wat de beginnende wijn consument
interesseert.
WIJNWIJS is een pro-actieve wijnwebsite onder hoofdredacteurschap van John
Bindels, bekend als kritisch wijncolumnist. Site-manager is de culinair
journalist Cornelis Heystek.
WIJNWIJS, komende week officieel in de lucht, streeft naar ongekleurde
informatie in simpele taal. Zie verder: "Wat WIJNWIJS wil" op
www.wijnwijs.eu
Gelezen door Will
Gelezen op de website van
de FAZ. 3 juli. Peter
Koscherer Wein
Mit dem Rabbi an die Spitze
Von Peter Badenhop
02. Juli 2009 Jürgen Wagner
hat die Geschichte schon oft erzählt. Vielleicht ein paar hundert Mal. Aber der
Neununddreißigjährige erzählt sie gern, denn es ist nicht nur die erstaunliche
Geschichte einer kleinen Winzergemeinde in den Bergen Südkataloniens, die sich
mit Hilfe eines koscheren Weins einen Namen in der internationalen Weinwelt
macht und zu einem der bekanntesten Betriebe Spaniens wird. Nein, es ist auch
seine Geschichte, die des jungen deutschen Kellermeisters, der nach dem Studium
in die Welt zieht und ausgerechnet in einer 400-Seelen-Gemeinde jenseits der
Pyrenäen sein Glück findet.
Gut 13 Jahre nachdem er das
erste Mal nach Capçanes kam, vertritt Wagner heute nicht nur die
Winzergenossenschaft bei Tastings und Messen in Europa und der ganzen Welt -
sondern im Grunde das ganze Dorf. Denn von den achtzig Familien, die dort leben,
sind praktisch alle Mitglieder der Kooperative. Und so spricht Wagner, wenn er
etwa beim „Rheingau Gourmet Festival“ Anfang März, ein paar Wochen später bei
der Fachmesse „ProWein“ in Düsseldorf oder diese Woche auf der „Vinexpo“ in
Bordeaux die Capçanes-Weine vorstellt, nicht nur über die Produkte der Kellerei.
Sondern auch über die Menschen und ihr Dorf. Die Zuhörer sind meistens
begeistert. Sie mögen die kraftvollen, saftigen Rotweine, die in den modernen
Kellern der Genossenschaft ausgebaut werden. Und sie mögen die Story, die damit
verbunden ist. Weine mit Geschichte haben auf die Connaisseurs dieser Welt schon
immer eine besondere Anziehungskraft ausgeübt - selbst dann, wenn sie noch so
jung ist, wie in diesem Fall.
Weinbau mit langer Tradition
In Capçanes hat Weinbau eine
lange Tradition, bis ins Mittelalter reichen die Anfänge. Vor der großen
Reblausplage, die Anfang des 20. Jahrhunderts alle Weinberge zerstörte, waren in
den drei kleinen Tälern, die zur Gemeinde gehören, rund tausend Hektar mit Reben
bestückt. Nach der Wiederbepflanzung, mit der die Weinbauern 1905 begannen,
waren es nur noch knapp ein Fünftel davon. Die Kooperative „Celler de Capçanes“
geht auf fünf Familien zurück, die sich 1933 zusammenschlossen - begeistert von
der damals in Katalonien aufkommenden Genossenschaftsidee und getrieben von den
veränderten Bedingungen des Weinmarktes, der vor allem größere Mengen für den
Export verlangte.
Doch der spanische Bürgerkrieg
und seine Verwerfungen machten schon bald alle Pläne zunichte; richtig Fuß
fassen konnte die Kooperative erst in den fünfziger Jahren. Als Trauben- und
Tankwein-Lieferant kam sie mit einigen sehr großen, namhaften Weinproduzenten
ins Geschäft. Als „poor man's port“ wurden die fruchtig-fülligen, alkoholreichen
Tropfen aus den Bergen im Hafen von Tarragona abgefüllt und vor allem nach
England verschifft.
Wein-Botschafter: Jürgen
Wagner
Doch auch dieses Geschäft
wurde zunehmend schwieriger. Anfang der Neunziger suchte die Genossenschaft
schließlich geradezu verzweifelt nach einer Alternative. Die Rettung kam mit der
jüdischen Gemeinde im etwa 120 Kilometer nordöstlich gelegenen Barcelona. Ein
zufälliger Kontakt zu einem Rabbiner brachte die katholischen Weinbauern auf die
Idee: Wir machen koscheren Wein, in unserem eigenen Keller und von allerbester
Qualität! Ein Wagnis sondergleichen.
Herstellung nach religiösen
Gesetzen
Wie groß es war, zeigt ein
kurzer Blick auf die Anforderungen, die die religiösen Gesetze an die
Herstellung eines koscheren, also nach jüdischem Verständnis „korrekten“ Weins
stellen: Die Trauben dürfen nicht von Rebstöcken stammen, die jünger als vier
Jahre sind, und im siebten Jahr, dem sogenannten Sabbatjahr, dürfen keine
Trauben geerntet werden. Die letzten zwei Monate vor der Ernte darf nicht mehr
organisch gedüngt werden. Alle Geräte, die zur Ernte oder Verarbeitung der
Trauben dienen sollen, müssen unter Aufsicht von Rabbinern gesäubert werden.
Jegliche Zusätze wie Enzyme, Bakterien oder Gelatine sind beim Vinifizieren
unzulässig. Die Flaschen dürfen nicht mehrmals gefüllt werden.
In Kellern wie diesem
lagern Schätze nicht nur für Weinkenner
Die Kooperative ließ sich auf
das Experiment ein, investierte in moderne Technik, einen eigenen koscheren
Keller mit eigenen Tanks, Fässern und Gerätschaften - und produzierte mit dem
„Flor de Primavera Peraj Ha'abib“ gleich im ersten Jahrgang einen Wein, der
sensationell gut ankam. Die Kritiker - nicht nur die jüdischen - überschlugen
sich förmlich in ihrem Lob für diese intensive, fruchtig-komplexe, zwölf Monate
in Barrique ausgebaute Cuvée aus Garnacha, Cabernet Sauvignon und Cariñena. Mit
einem Schlag fand sich Capçanes auf der Landkarte der spanischen und
internationalen Weinkenner-Szene wieder.
Wie vor zweitausend Jahren
Das Geheimnis des „Peraj
Ha'abib“ liegt im strengen „Lo Mebushal“-Verfahren, bei dem (anders als bei den
meisten anderen koscheren Tropfen) der Wein nicht pasteurisiert wird, um ihn
„rein“ zu machen, sondern die Erzeugung streng nach den rabbinischen Regeln
erfolgt. „Im Prinzip machen wir den Wein wie vor zweitausend Jahren - ohne
Zusätze, ohne Filtration, ohne Schönung, ohne alles“, sagt Jürgen Wagner. Den
hatte es nach dem Studium an der Weinbauschule in Geisenheim im Rheingau nach
Spanien gezogen, wo er für einen Importeur arbeitete, als er 1996 zum ersten Mal
von dem koscheren Wein aus dem katalanischen Bergdorf las. „Das musste ich
probieren, und so bin ich dann einfach mal hingefahren.“ Daraus ist eine
dauerhafte Verbindung entstanden. Inzwischen ist Wagner Genosse und als einer
der drei Kellermeister vor allem für das Marketing und den Export der
Capçanes-Weine zuständig.
Mittlerweile macht der „Peraj
Ha'abib“, der als einer der besten koscheren Weine überhaupt gilt und vor allem
in Amerika (in erster Linie in New York) und Kanada getrunken wird, nur noch
wenige Prozent der Capçanes-Produktion von insgesamt rund 600.000 Flaschen im
Jahr aus. „Aber er ist die Grundlage für alle folgenden Weine gewesen - ohne ihn
gäbe es uns heute vielleicht gar nicht mehr“, sagt Wagner. Abgesehen von der
Aufmerksamkeit der Fachwelt hat die Produktion des koscheren Tropfens der
Kooperative vor allem Knowhow und Selbstbewusstsein zum Vinifizieren
hochwertiger Flaschenweine gebracht. Der Spitzenwein „Cabrida“, ein in Barrique
ausgebauter, reinsortiger Garnacha von unglaublicher Kraft, Struktur und
Fleischigkeit, erringt Jahr für Jahr höchstes Kritikerlob. Aber auch die anderen
Tropfen des Hauses finden nicht nur in Spanien, sondern vor allem in Amerika
viele Freunde. „Wir exportieren inzwischen 80 Prozent unserer Weine, in etwa
vierzig Länder weltweit“, sagt Jürgen Wagner.
Qualität ist der Schlüssel zum
Erfolg
„Celler de Capçanes“ ist nicht
unwesentlich am Aufstieg des erst im Jahr 2000 geschaffenen Herkunftsgebietes
D.O. Montsant beteiligt, das zuvor zur D.O. Tarragona gehörte, wegen seiner
kleinteiligen, bergigen Beschaffenheit aber eine ganz andere Struktur hat als
die weitläufigen Flachlagen rund um die Hafenstadt Tarragona. Von den rund 2020
Hektar Rebfläche in Montsant gehören 230 Hektar zur Genossenschaft Capçanes; sie
sind überwiegend mit den autochthonen Sorten Garnacha und Cariñena bepflanzt, es
werden aber auch Tempranillo, Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah angebaut.
Weiße Sorten spielen praktisch keine Rolle.
Die Weinberge der Kooperative
erstrecken sich in einer Höhe von 150 bis 600 Metern, meist in alten
Terrassenanlagen und Steilhängen. Viele Rebanlagen sind sechzig Jahre und älter,
manche fast hundert Jahre alt. Die einzelnen Mitglieder der Genossenschaft - 15
Prozent der Winzer halten etwa 75 Prozent der Fläche - werden nach einem
ausgeklügelten System bezahlt, bei dem sowohl das Lesegut als auch die Jungweine
sorgfältig begutachtet und beurteilt werden - Qualität ist nach wie vor der
Schlüssel zum Erfolg von „Celler de Capçanes“.
Jürgen Wagner hat hier sein
Glück gefunden. Er hat geheiratet, seine Kinder wachsen im Dorf auf. „Ich habe
mich sofort in die Weine und in das Dorf verliebt“, sagt er. Eine Rückkehr nach
Deutschland steht nicht zur Debatte. Und Probleme mit der spanischen Mentalität?
Nein, die gibt es nicht. „Wissen Sie, die Katalanen sind die Deutschen Spaniens.
Das macht es leichter für mich.“
25 juni
2009, gelezen op de site van wijnhuis Vino Grande in Essen over
Capçanes-Montsant. Zeer bekend bij de meeste leden van Sainte Anna. Peter
Capçanes, Montsant
Bis vor drei Jahren haben wir mit großer Freude
die Weine von Capçanes aus dem Montsant-Gebiet, nahe des Priorats aus
Nordspanien, gerne verkauft. Dann kamen ein paar Jahrgänge, die für mich -
unabhängig der Jahrgangs-Charakteristik - nicht auf dem gewohnten qualitativ
hohen Level angesiedelt waren. Vielen Nachfragen nach Mas Collet, Vall del Calas,
dem koscheren Flor de Primavera und Cabrida konnten wir nicht nachkommen. Mit
den in dieser Woche erstmals geöffneten neuen Jahrgängen ist das Weingut zur
alten Stärke zurückgekehrt. Der reinsortige Garnacha Cabrida 2007 ist darüber
hinaus für uns der beste Cabrida aller Zeiten. Wie gewohnt können Sie die Weine
zu Vorzugspreisen reservieren. Auslieferung in der zweiten Juliwoche.
Mas Donis Rosat 2008 € 6,50
Nur in dieser Woche
zum Reservierungspreis: € 5,80
Lasendal 2007 € 9,50
Nur in dieser
Woche zum Reservierungspreis: € 8,50
Mas Collet 2007 € 9,50
Nur in dieser
Woche zum Reservierungspreis: € 8,50
Mas Collet 2007 Magnum € 19,90
Nur in dieser Woche zum
Reservierungspreis: € 17,90
Vall del Calas 2006 € 14,90
Nur in dieser Woche
zum Reservierungspreis: € 13,40
Flor de Primavera "Kosher" 2006 € 25,90
Nur in dieser Woche zum
Reservierungspreis: € 23,00
Cabrida 2007 € 34,00
Nur in dieser
Woche zum Reservierungspreis: € 29,90
Cabrida Terroir Calissa 2006 € 59,00
Nur in dieser Woche zum
Reservierungspreis: € 53,00
Gelezen, vertaald en
bewerkt uit Vinum juni 2009 door Peter. 1 juni 2009
Malo of BSA
Wijn is een
van de zuurste dranken die er bestaat. De zuren in de wijn zorgen voor de smaak,
houdbaarheid, frisheid, kleurstabiliteit en structuur. Echter, sommige zuren in
wijn werken eerder storend. Een van die zuren is appelzuur. Voor dit probleem
heeft de natuur echter een oplossing: de biologische zuurafbraak, in het Duits:
de ‘Biologische Säureabbau’, afgekort de BSA. In andere landen spreekt men ook
wel van melkzure gisting of malolactische gisting. Eigenlijk geen juiste
benaming omdat het in feite geen gisting is.
Appelzuur is
een hard zuur en doet denken aan een hap in een onrijpe Granny-Smith
appel. Toch is dit zuur belangrijk in frisse, fruitige wijnen, zoals rieslings.
In rode wijnen is appelzuur echter ongewenst, daar deze de wijn strak en zuur
doet smaken. Er is echter een natuurlijke oplossing tegen te veel storende
zuren: de melkzuurbacterie of oenococcus oeni. Deze bacterie, die zich van
nature op druiven en in de wijn bevindt, is in staat om onder bepaalde
omstandigheden scherp appelzuur in zacht melkzuur om te zetten. Hierbij ontstaat
koolzuurgas. Deze biochemische reactie wordt dus niet veroorzaakt door gisten
maar door bacteriën. Er ontstaan wel koolzuurbubbels.
Een van de
belangrijkste voorwaarden voor deze reactie is een juiste temperatuur. Bij circa
20°C voelen de melkzuurbacteriën zich in hun element, vermeerderen zich snel en
zetten het appelzuur om in melkzuur. Vroeger was dit meestal een spontane
reactie in een kelder opgewarmd door de lentezon. Tegenwoordig verwarmen de
wijnmakers meteen na de alcoholische gisting hun tanks op tot zo’n 20°C en
voegen indien nodig extra melkzuurbacteriën toe.
Voorzichtigheid is echter geboden: de oenococcus oeni kan ook andere componenten
in de jonge wijn aantasten. Citroenzuur, aminozuren en zelfs restsuikers zijn
niet veilig voor de vraatzuchtige melkzuurbacterie met als gevolg een excessief
boteraroma, yoghurt- of zuurkoolaroma. Toch dient de biochemische reactie
intensief te verlopen om het risico voor het ontstaan van storende bijproducten
te minimaliseren.
Er is wel een
belangrijke voorwaarde: als de hoeveelheid appelzuur praktisch verbruikt is moet
de reactie gestopt worden. De oenococcus moet worden uitgeschakeld om schade te
vermijden.
En waarmee
worden de melkzure bacteriën een halt toegeroepen? Met sulfiet! Dus sulfiet
dient niet alleen als conserveringsmiddel maar tevens als killer van de
oenococcus oeni. Het moet wel toegevoegd worden want de conserverende werking
van de aanwezige alcohol in wijn is pas werkzaam bij een concentratie vanaf
circa 20%. En de aanwezige alcohol op zich schakelt de bacterie niet uit.
Het ligt voor
de hand dat de wijnmaker een ‘fingerspitzengefühl’ moet hebben wanneer hij de
BSA stopt en wanneer er dus gezwaveld gaat worden. Een veel toegepaste truc is
om een jonge wijn in twee of meerdere tanks te verdelen en verschillende BSA
reacties erop los te laten. Later worden deze dan weer bij elkaar gevoegd en
gemengd. Wijn naar smaak.
Peter 5 mei
Wijnvoorbereidingsreis Pfalz mei
2009
Tijdens het drukke weekend van 1
mei hebben Catherine en ik alvast een voorproefje Pfalz genomen en genoten.
Het op een na grootste
wijngebied van Duitsland met zo’n slordige 23.400 ha heeft heel wat te bieden
voor de echte wijnliefhebber. De Pfalz is eigenlijk een afspiegeling van datgene
wat zich de laatste jaren in Duitsland afspeelt. Minder witte en meer rode wijn.
Het percentage rode druivensoorten in de Pfalz bedraagt nu al 40%. Dornfelder is
met 14%, na de riesling met 22%, de meest voorkomende druivensoort. Zelfs de
ooit zo vermaledijde portugieserdruif stijgt in populariteit. Maar het zijn
vooral de internationale rassen cabernet sauvignon, merlot en pinot noir en de
witte rassen weisburgunder, grauburgunder, sauvignon blanc en chardonnay die in
toenemende mate worden aangeplant. Marketing speelt handig in op de
klimaatverandering.
De Pfalz heeft een zacht
microklimaat met veel zon en weinig neerslag en wordt wel eens vergeleken met de
Toscane. Je ziet veel amandelbomen, vijgen en mediterrane kruiden en gewassen.
Asperges gedijen ook goed in de Pfalz of de ‘Palatinate’, zoals de Engelsen dit
gebied noemen.
Het noordelijke gedeelte van de
Pfalz, ‘das Leiningerland’ heeft niet echt een duidelijk profiel. In het
middelste gedeelte rondom Bad Dürkheim en Neustadt rijgen de
gerenommeerde wijndomeinen zich aan elkaar. Bulk heeft hier plaats gemaakt voor
eerste klas kwaliteit. Müller-Thurgau, kerner en silvaner verdwijnen om plaats
te maken voor prachtige rieslings, pinots en sauvignon blancs. De Süd-Pfalz,
grenzend aan de Elzas vertoont veel overeenkomst met dit Franse wijnbouwgebied.
Veel pinots en gewürztraminers en auxerrois.
De Pfalz heeft een moeilijke
periode achter de rug. Een aantal wijndomeinen heeft het loodje gelegd of zijn
opgekocht. 2006 was een slecht jaar met matige kwaliteit. Ook 2007 was niet
bijzonder, maar dankzij het vakmanschap van de wijnmakers zijn er van deze
jaargang toch mooie wijnen gemaakt.
Tijdens onze reis hebben we ons
beperkt tot het middengedeelte van de Pfalz. De wijndomeinen hier zijn legio en
velen produceren heerlijke wijnen tegen betaalbare prijzen. Zelfs bij de
tophuizen, zonder uitzondering VDP-leden, en vaak makers van ‘Groβes Gewächs’-
wijnen zijn de prijzen acceptabel als men vergelijkt met klasse wijnen uit
andere landen. Ook de ontvangst bij proeverijen is bijzonder hartelijk en
gastvrij. Daarbij komt nog dat de Pfälzer een levensgenieter is. Goed eten en
drinken zijn belangrijk in dit gedeelte van Duitsland.
Een echte toeristische
pleisterplaats is Deidesheim. Dit dorp heeft een wereldwijde faam, mede
veroorzaakt door ex-bondskanselier Helmut Kohl, die hier veel en regelmatig
regeringsleiders ontving in zijn geliefde Pfalz. Of de leiders dan ook zijn
favoriete ‘saumagen’ verorberden heb ik niet kunnen achterhalen. Het bekende
wijnhuis Bassermann-Jordan ligt in het centrum van deze plaats tegenover hotel
Ketschauer Hof. De prijzen voor overnachting hier varieerden van 220 tot 740
euro per nacht voor een tweepersoonskamer. Dat was wel exclusief ontbijt. Maar
daarvoor had je wel interactieve TV, Bose soundsysteem 5.1, iPod-station en
highspeed-internetaansluiting op iedere kamer. Toch maar niet geboekt.
Samenvattend: “Die Pfalz, immer
eine Reise wert!” En wederom te veel wijn geproefd en … gekocht!
Bezochte domeinen:
Philipp
Kuhn, Knipser, Markus Schneider, Spindler, Christmann, Cornet,
Bergdolt-Lamprecht.