wijnnieuws van en voor onze leden


Gelezen 6 juni 2010 door Peter  Vanuit het Burgenland het volgende bericht:

Jaargang 2009 zeer goede kwaliteit maar 40% minder opbrengst. Na de strenge winter begon de lente veelbelovend. Vlak voor de zomer verstoorde veel regen de ontwikkeling van de jonge druiven. De druiven die de kou trotseerden konden bij heerlijk zomerweer prachtig rijpen. Ook tijdens de oogsttijd in de herfst was het ideaal weer. Dat vonden ook miljoenen spreeuwen die zich tegoed deden aan de rijpe druiven. Gevolg ruim 40% minder opbrengst, maar van hoge kwaliteit. Prijzen hoger dan normaal.


Ingezonden door Ger Bouten. 26 april 2010

voor de liefhebber: uitnodiging van Hein Schumans voor proeverij en diner in Kasteel Hoensbroek op 29 mei 2010.


gelezen op www.wein-plus.de 16 maart 2010 Peter

Der österreichische Weinexport hat sich im Jahr 2009 über alle Erwartungen hinaus entwickelt. Während die Mengen im Vergleich mit 2008 um 16 Prozent zulegten, gab es beim Wert immerhin noch eine Steigerung um 5,3 Prozent.

Trotz verringerter Erlöse pro Flasche ist die Österreich Wein Marketing (ÖWM) hoch zufrieden und spricht von einem sensationellen Ergebnis. Die Exportmenge erreichte demnach knapp 70 Millionen Liter, der Umsatz stieg von knapp 113 Millionen auf fast 119 Millionen Euro.

Schrittmacher der Entwicklung der Weinexporte sind Schlüsselmärkte wie Deutschland (Menge + 15 Prozent, Wert + 9 Prozent), die Schweiz mit Liechtenstein (Menge + 27 Prozent, Wert + 6 Prozent), aber auch aufstrebende Exportmärkte wie die Niederlande Schweden und Japan. (WF/Pressemitteilung


Ingezonden door Peter, 5 maart 2010. Witte Barolo? Een witte wijn, gevinificeerd als rode wijn, dus met schil en al en zonder toevoeging van zwavel! Gelezen op wein-plus.de.  

Das italienische Bewusstseinserweiterungs-Paket

Mit diesem Paket wollen wir unserem Anspruch, den Stammtischteilnehmern auch immer wieder Unbekanntes und Ungewohntes zu präsentieren, wieder einmal besonders gerecht werden. Das tun wir vor allem mit dem "Saharay" des sizilianischen Weinguts Porta al Vento. Es handelt sich dabei um einen reinsortigen Cataratto, einen Weißwein, der mit den Schalen wie ein Rotwein vergoren und anschließend völlig ohne Zusatz von Schwefel ausgebaut wurde. Nicht nur die Aromatik dieses ungemein spannenden Weins ist außergewöhnlich, auch an das sehr präsente, dabei rassige Tannin, das eher an einen Barolo erinnert, als an einen Weißwein, muss man sich erst gewöhnen. Doch wer sich auf diesen Ausnahmewein einlässt, dem verspricht er ein für die meisten Weintrinker vermutlich noch völlig unbekanntes Weinerlebnis.
 


Gelezen op www.wein-plus.de. Heel veel reacties hierop, waarvan de meeste instemmend. Gelezen door Peter - 24 febr. 2010

Kochlegende Paul Bocuse hat sich gegen zu viel Wein-Geschwätz in der Gastronomie ausgesprochen. Erlaubt sei allein die Frage, ob es geschmeckt habe.

Der bald 84-jährige Franzose, Inhaber des Restaurants Auberge du Pont de Collonges nahe Lyon, äußerte sich gegenüber der französischen Zeitung Le Figaro. Weder beim Essen noch beim Wein solle man in der Gastronomie schwätzen, ausführliche Erklärungen zu den servierten Speisen oder Getränken seien überflüssig. Einzig die Frage, ob der Wein gut gewesen sei oder geschmeckt habe, sei zulässig - alles andere solle verschwinden. (WF)

 


De loftrompet voor het Boek van Harry Karis blijft klinken, zie link hieronder. Ingezonden door Will.

http://www.limburger.nl/article/20100213/SCALA/100219792/1018#Awards_voor_Roermondse_wijnschrijver_

Peter, 

Geplukt van internet; wellicht interessant voor onze leden. 

Groet, 

Ger 

THE NETHERLANDS WIN IN PARIS! 
Three books from The Netherlands won at the Gourmand Awards in Paris on 
February 11, 2010. A total of 136 countries participated this year. 
Pierre Wind and his daughter were honoured for “Het Smaak Pret Park”, 
published by Kosmos. It is one of the “Two Best Food Book in the World for 
Children “ this year. The book is creative, with great text and illustrations. 
The Netherlands were again recognized for “Eat Love” by Marije Vogelzang 
(B.I.S.), which is one of the “Two Best in the World for Cookbook Design” this year. 
The author is very talented, with an excellent book with innovative concepts. 
The wine book “Chateauneuf-du-Pape” by Harry Karis (Kavino) was honoured in 
Paris as one of the “Two Best in the World” about French wines. The other book 
was the French book by Michel Chapoutier. The Dutch book received a “Special 
Award” for its brilliant research and achievement. 
The Awards were the opening event of “Paris Cookbook Fair”, Le Cent Quatre, 104 
rue d’Auvervilliers, 75019 Paris, February 12-15, 2010 


Bron : [www.cookbookfair.com]


Klik op link hieronder voor live interview Harry Karis en voor Duitse boekbespreking van Harry's boek en interview in Dagblad de Limburger.

Harry Karis, Author of The Chateauneuf du Pape Book Visits Wine Library TV- Part 1 – Episode #806                          

                            


klik op link hieronder voor interview met Harry Karis

..\artikel Limburger over Harry Karis.pdf  


Duitse boekbespreking van 'Châteauneuf-du-Pape' van Harry Karis

20.11.2009

Das "Châteauneuf-du-Pape Wine Book"
Ein Standardwerk
Von Manfred Wirbals
 

Das „Châteauneuf-du-Pape Wine Book“: Ein Standardwerk

Diese Lücke in der Weinliteratur war recht groß: Trotz vieler erstrangiger Weine ist die berühmte Appellation an der südlichen Côtes-du-Rhône - Châteauneuf-du-Pape - in der Wahrnehmung bekannter Weinautoren und Verlage geradezu „zweitrangig“ geblieben. Zumindest im modernen Antiquariat sind noch ein paar Titel erhältlich, die sich vor einigen Jahren – wie etwa von Robert Parker, Hubrecht Duijker, James Turnbull oder Eckhard Supp – in mehr oder weniger umfassender Weise den Weinen und Weingebieten der Côtes-du-Rhône widmeten. Ein aktueller Titel über die Region, deren Regularien Maßstäbe für die französische Appellationsentwicklung gesetzt haben, lag bis vor kurzem nicht vor.

Robert Parker hätte es gerne selbst geschrieben

Ein leidenschaftlicher Liebhaber dieser Weinkulturlandschaft hat die weinliterarische Lücke nun nach über vierjähriger Arbeit geschlossen: Das von dem Niederländer Harry Karis in englischer Sprache geschriebene „Châteauneuf-du-Pape Wine Book“ setzt den großartigen Weinen dieser Region auf rund 500 Seiten ein sehr gut lesbares, an keiner Stelle trockenes, faktengesättigtes Denkmal. Robert Parker, selbst Autor zweier Bücher über die Rhône und ihre Weine, bezeichnet das „Châteauneuf-du-Pape-Wine Book“ in seinem Vorwort als das Buch, das er – zumindest in seinen „wildesten Träumen“ - gerne selbst geschrieben hätte. Und Michel Blanc, Direktor des Erzeugerverbandes von Châteauneuf-du-Pape, bekannte, anfangs große Zweifel an der Verwirklichung des Projektes gehabt zu haben; nun liege ein „monumentales“ Werk vor, das – so Michel Blanc - „zweifellos“ zu einem tieferen Wissen und größerer Wertschätzung der Weine von Châteauneuf-du-Pape führen werde.

Informativ für Kenner und Einsteiger

Zwar gilt der Schwerpunkt des voluminösen Werkes auf über 300 Seiten der detaillierten Beschreibung von 270 Produzenten der Appellation, ihrer Geschichte und ihres individuellen (Wein-) Profils. Doch weitere Kapitel führen auch ein in die reichhaltige Geschichte der Region, die nicht erst mit der zeitweiligen Residenz der Päpste im 14. Jahrhundert in Avignon begann, widmen sich der Entstehung der Weinkultur und der Appellation, beschreiben das Klima und die Bodenbeschaffenheit der einzelnen Lagen. Eine ausführliche Beschreibung der 13 zugelassenen Rebsorten (von denen es mit Varianten eigentlich 22 gibt), Ausführungen über Erziehungsformen und Anbaumethoden, Ausbauschritte im Keller, Produktionszahlen der einzelnen Erzeuger, der Appellation und der ganzen Rhône-Region sowie Jahrgangsbewertungen und ein Fachglossar komplettieren die weinfachlichen Informationen des neuen Châteauneuf-Standardwerks, das als Gesamtdarstellung Freunden und Liebhabern der renommierten Appellation unbedingt zu empfehlen ist. Die Fleißarbeit des früheren Rockmusikers, Restaurantinhabers, studierten Mediziners und heutigen Weinjournalisten wäre wohl nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung seines für das Grafikdesign zuständigen Sohnes Phil Karis, der mit hunderten von Fotoaufnahmen für eine ebenso abwechslungsreiche wie informative Illustration der Châteauneuf-du-Pape-Enzyklopädie gesorgt hat.

Die im Anhang aufgelisteten touristischen Informationen mitsamt der gastronomischen Kombinationsmöglichkeiten der verschiedenen Weinstile bieten auch den Besuchern des Weingebietes eine verlässliche Orientierung. Die dürfte allerdings leichter fallen, wenn sich der Reisende nicht allein des zweieinhalb Kilogramm schweren Buches bedient, sondern auch der „Chateauneuf-du-Pape-Weinkarte“, die ebenfalls erstmals 164 Weingüter der Region, aber auch einige Hotels, Restaurants, Weingeschäfte und Sehenswürdigkeiten wie Kirchen und Kapellen auflistet. Die Karte ist laminiert – hier kann also ohne Schaden mancher Rotwein seine Spuren hinterlassen, der bei Touren mit dieser Karte verkostet werden dürfte. Doch nicht nur das: Laut Autor Harry Karis ist die Karte nicht nur „wine-proof“, sondern hat auch ihre windige Mistral-Bewährungsprobe bestanden.

Harry Karis
 

Harry Karis: The Châteauneuf-du-Pape Wine Book. Mit einem Vorwort von Robert M. Parker. Kavino – Book Publishing: Roermond / Niederlande, 2009. Preis: 69,00 € (ohne Versandgebühr). Umfang: 488 Seiten. 30,5 x 24 cm, gebunden. ISBN: 979-90-812017-1-1.
Châteauneuf-du-Pape-Weinkarte, 29,7 x 42 cm. Preis: 4,95 € (www.cdpwebshop.com). Das Buch ist über Amazon und www.cdpwebshop.com erhältlich.


Manfred Wirbals

Ger Bouten, 30 november 2009

Een lesje in nederigheid voor alle proevers die denken het te weten en te kunnen verwoorden:

De wijnkenners ontmaskerd of hoe willekeur de wijnindustrie domineert

In juni 1973 viel de Franse politie binnen in de kantoren van het gerenommeerde wijnhuis Cruse et Fils. Daar vonden ze bewijzen dat goedkope wijnen uit de Languedoc werden verkocht als Bordeaux die vijf keer duurder waren. Op een vat goedkope tafelwijn troffen ze de notitie ‘Kan als Beaujolais worden verkocht aan Amerikanen'. 18 mensen werden uiteindelijk voor de rechter gebracht, waarvan acht werden veroordeeld tot gevangenisstraffen en boetes van in totaal 8 miljoen dollar.

Wijnfraude is van alle tijden. En het is tegen voormelde achtergrond dat de Amerikaan Robert M. Parker, een invloedrijke wijn-journalist uit de VS, in 1978 zijn wijngids zou lanceren. The Wine Advocate en Robert Parker behoren inmiddels tot de meest invloedrijke stemmen in de wijnindustrie. Parker proeft meerdere duizenden wijnen per jaar. Deze wijnen worden ingedeeld op een 100-punten schaal. Wijnen met meer dan 90 punten zijn de A-wijnen. De gouden medailles die Parker uitreikt zijn dermate invloedrijk dat gerenommeerde wijnhuizen  makkelijk 1 miljoen dollar besteden om hun wijnen in de competitie te brengen. Een fles die 1 punt stijgt binnen Parker's systeem wordt gemiddeld 7% duurder.

Tot daar het goede nieuws, want in essay dat in The Wall Street Journal verscheen, maakt Robert Hodgson, een gepensioneerd hoogleraar statistiek (en amateur-wijnkenner), brandhout van dit soort gidsen. Hodgson verbaasde zich over het feit dat  de uitkomsten van wijnproeverijen en -competities elkaar zo vaak tegenspraken. Een wijn die in de ene competitie aan de top staat, wordt in een andere in de vernieling geschreven. Hij legde een reeks keuringen naast elkaar en kwam tot vaak halucinante conclusies:

1. Smaak: uit wetenschappelijk onderzoek blijkt dat zelfs de meest doorgewinterde wijnkenner niet meer dan 3 à 4 smaken uit elkaar kan houden, maar een fles Silverado Limited Cabernet Sauvignon uit 2005 werd door de Wine News omschreven als: ‘stofferig, krijtgeuren met een vleugje munt, pruim, tabak en leder. Smaakvolle kers met een parfum van  gerookte eik'. 8 geuren of smaken dus. Exact dezelfde wijn krijgt op The Wine Advocate de omschrijving: ‘veelbelovend aroma van lavendel, geroosterde kruiden, bosbessen en zwarte bessen.' 12 smaken dus om een en dezelfde fles te omschrijven en geen enkele van de 12 smaken komt in beide omschrijvingen voor.

2. Beïnvloeding: Tien jaar geleden liet de Franse onderzoeker Fréderic Brochet 57 Franse wijnexperts twee identieke, middelmatige Bordeauxwijnen proeven. Een werd uitgeschonken in een Grand Cru-fles, de andere in een fles waarin normaal huiswijn wordt bewaard. Conclusie: de Bordeaux in de Grand Cru-fles kreeg excellente kritieken; dezelfde wijn uitgeschonken als tafelwijn werd door de meerderheid van de experts omschreven met adjectieven als ‘ongebalanceerd' en ‘plat'.

Daarop vroeg en verkreeg Hodgson de medewerking van een van de belangrijkste jury's van wijnen in de Verenigde Staten (California State Fair Wine Competition) voor een langjarig onderzoek. Die jury van zeventig leden proeft normaliter 100 wijnen in twee dagen. Ook hun gezag is groot, want hun bevindingen bepalen het lot van de wijnen op de markt. Hodgson schotelde deze jury opnieuw 100 wijnen voor, maar zonder dat ze het wisten kwam iedere wijn vier keer voor in de test. Resultaat: eenzelfde wijn kreeg beoordelingen die gemiddeld 4 punten uit elkaar lagen. (85 werd 81 en daarna 89), maar er waren ook verschillen tot 10 punten (waarbij 79 eerst 89 en dan 69 werd). Hodgson deed die testen verschillende jaren na elkaar en ook dat leverde verrassingen op, want juryleden die het ene jaar redelijk consistent waren geweest in hun beoordelingen, bleken een jaar later juist klungels. Hun ogenschijnlijk rechtlijnige bevindingen leken een jaar later gewoon toeval te zijn geweest. De resultaten werden in januari gepubliceerd in het Journal of Wine Economics. En de resultaten waren niet mooi: de jury had geen verstand van wijn. Erger nog, in september maakte de nieuwsbrief The California Grapevine de beste wijnen van het jaar bekend. Toen Hodgson de gegevens onderzocht bleek dat wijnen die in een categorie goud wonnen meestal kansloos waren in andere categorieën. ‘De medailles leken willekeurig te zijn verdeeld, met een kans van 9% dat eender welke deelnemende wijn wel ergens goud zou winnen. De toekenning van de medailles is identiek aan het toekennen van een prijs met een enkel criterium als maatstaf: geluk!', schreef Hodgson in zijn slotconclusie.

 

Van de website :Express.be


Ger Bouten 21 november

Afgelopen week verscheen de Gault Millau Weinguide 2010, naast de gids van Gerhard Eichelmann de meest invloedrijke als het gaat om de beoordeling van de jongste jaargang wijnen bij onze oosterburen. Niet langer prijkt de naam van wijnbouwer – we bezochten zijn wijngoed tijdens onze Nahe-trip in 2005 – en journalist Armin Diel op de cover, jarenlang met Joel Payne de hoofdredacteur van de gids. Dat heeft alles te maken met een controverse afgelopen zomer die Armin Diel deed besluiten op te stappen. Aanleiding was een wat ongelukkige poging van de uitgeverij meer inkomsten te genereren door de wijnbouwers, kort geformuleerd,  om een financiële bijdrage te vragen. Een groep wijnbouwers waaronder niet de minsten kwam ertegen in het geweer en zorgde voor nogal wat beroering in de Duitse wijnwereld.  Ook al zijn alle plooien inmiddels weer gladgestreken, Armin Diel  bleef bij zijn beslissing. Meer over de achtergronden van zijn besluit valt te zien en te horen in twee interviews op de site van wijnbouwer Dirk Würtz uit Rheinhessen  (www.wuertz-wein.de) met respectievelijk Joel Payne en Armin Diel. De site van Würtz is overigens sowieso de moeite waard, maar dit terzijde.

De nieuwe gids heeft een aantal (positieve) veranderingen ondergaan, zowel qua inhoud als qua vormgeving. Hij is ook weer dikker geworden en telt nu 902 pagina’s.  Het belangrijkste zijn natuurlijk de beoordelingen van de domeinen en hun wijnen. Extra interessant zijn de promoties respectievelijk degradaties van deze en gene wijnbouwer,  zeer zeker ook  voor de deelnemers aan onze jongste wijnreis naar de Pfalz. Want twee bezochte domeinen behoren tot de promovendi: Heinrich Spindler en Dengler-Seyler. De eerste ging van twee naar drie en de tweede van een naar twee druiventrosjes. Voor de goede orde: het maximum te behalen trosjes is vijf. Van de andere blijft Christmann  op vier trossen staan, Von Buhl op drie evenals Schneider. Corbet krijgt in de Gault Millau geen vermelding.  

Tot slot de hoogst scorende van alle door ons geproefde wijnen tijdens de trip: de Idig Grosses Gewächs 2008 van A. Christmann. Hij krijgt van de beoordelaars van de Gault Millau 92 punten.


Gezien op Yahoo. Hoe gek kunnen mensen zijn. Peter 19 nov. 2009

Japan's craze for Beaujolais nouveau has beaten the global recession, with tourists taking a dip Thursday in a hot mountain spring coloured red with the fruity wine.

The Hakone Kowakien Yunessun spa resort celebrated the annual uncorking of the seasonal drop by having a sommelier pour a few bottles into an open-air hot spring bath as holiday-makers enjoyed soaking themselves.

"It's a very fruity taste," said visitor Eri Yamagida, 21, who also experienced the wine bath last year and said she planned to return next year for the same aromatic pleasure.

It was the fourth annual bath using the produce of the French winery Laboure Roi at the spa, which also offers baths with green tea, coffee and sake.

The Beaujolais service, in which patrons also sip the wine, has struck a chord with Japanese people, who highly value seasonal events, said spa official Mika Okitsu.

Outside the hot spring's soothing waters, however, enthusiasm has waned for the wine, which is traditionally released at the stroke of midnight on the third Thursday in November.

Japanese sales of Beaujolais nouveau have fallen since before the global financial crisis hit the world's second largest economy last year, although Japan remains among its top foreign markets.

Sales in Japan have fallen from a record 12.5 million bottles in 2004 to 8.26 million in 2007 and 6.7 million in 2008.


Ode aan Christmann

Miserabel herftsweer, zieke vrouw thuis, waardeloze bridgedrive, sikkeneuren bij Pauw en Witteman met alweer Wilders en consorten. Dan maar een fles Spätburgunder SC 2007 van Christmann uit de kelder opgediept. Misschien een beetje te koud, so what! De wereld verandert opeens. Als de lichte 'smoky' noot langzaam verdwijnt, de wilde bosaardbeitjes en framboosjes voorzichtig en elegant verschijnen, ietsje pure chocola, verpakt in kostbaar cederhout, de tong streelt, met een oneindige afdronk, dan is het toch nog feest. Wat een sensatie. I'm in heaven. Al biedt je me het dubbele van de prijs voor deze wijn, ik sta hem niet af! Confrères en consoeurs, bestel zo lang het nog kan.

Peter 11 nov 2009  

Mocht je ook zo'n wijnervaring hebben, laat het dan weten!


Om de polemiek gaande te houden nog drie artikeltjes (Weinplus en wikipedia US) over geur en mineralen. Frans-Duitse tegenstelling

Petrolton
goût de pétrole (franz.), petrol tone (engl.) , nota di petrolio (ital.)

Typische Duft- und Geschmacksnote (auch Juchtenton oder Kerosinton) im Wein, die an Mineralöl-Derivate oder gegerbtes Juchtenleder erinnert (russisch Juchten = mittels Birkenrinden-Teerstoff gegerbtes Leder, Birkenteeröl wird in der Parfümerie als Duftstoff verwendet). Der typische Ton wird durch den Stoff TDN (Trimethyl-Dihydronaphtalin) verursacht. Häufig tritt der Petrolton zwar beim Riesling auf (und wird von manchen Riesling-Freunden durchaus geschätzt), ist jedoch nicht auf diese Rebsorte oder auch nicht auf bestimmte Bodentypen beschränkt. Besonders kommt er bei gereiften bzw. höherwertigen Weiß-Weinen mit hohen, zuckerfreien Extrakten vor. Durch Versuche wurde festgestellt, dass Wärme (bei zu warmer Lagerung) die Bildung fördert. Ein Zusammenhang scheint auch mit oxidativer Lagerung und besonders bei Korkfehlern zu bestehen (siehe auch unter Korkschmecker). Hier wird häufig eine schnellere und verstärkte Bildung von Petroltönen beobachtet. Tritt der Petrolton schon bei jungem Wein oder in extremer Ausprägung auf, kann es sich um einen Weinfehler handeln. Siehe auch unter Firn.


Petroleum notes in aged Riesling wines

With time, Riesling wines tend to acquire a petrol note[16] (goût petrol in French) which is sometimes described with associations to kerosene, lubricant or rubber. While an integral part of the aroma profile of mature Riesling and sought after by many experienced drinkers, it may be off-putting to those unaccustomed to it, and those who primarily seek young and fruity aromas in their wine. The negative attitude to aromas of mature Riesling, and the preference for young wines of this variety, seem more common in Germany than in Alsace or on the export market, and some German producers, especially the volume-oriented ones, have even gone so far as to consider the petrol notes a defect which they try to avoid. In that vein, the German Wine Institute has gone so far as to omit the mentioning of "petrol" as a possible aroma on their German-language Wine Aroma Wheel, which is supposed to be specially adapted to German wines, and despite the fact that professor Ann C. Noble had included petrol in her original version of the wheel.

The petrol note is considered to be caused by the compound 1,1,6-trimethyl-1,2-dihydronaphthalene (TDN),[17] which during the aging process is created from carotenoid precursors by acid hydrolysis. The initial concentration of precursors in the wine determines the wine's potential to develop TDN and petrol notes over time. From what is known of the production of carotenoids in grapes, factors that are likely to increase the TDN potential are:[16]

These factors are usually also considered to contribute to high quality Riesling wines, so the petrol note is in fact more likely to develop in top wines than in simpler wines made from high-yielding vineyards, especially those from the New World, where irrigation is common.


Mineraliteit

Bezeichnung (auch Mineralität) für den Geruch und Geschmack eines Weines im Rahmen einer Wein-Ansprache. Diese Eigenart wird zumeist Weinen zugesprochen, die auf Weingarten-Böden mit hohem Mineralgehalt gewachsen sind, zum Beispiel Kalk-, Granit-, Schiefer- oder Vulkan-Böden. Der Ton erinnert oft auch an feuchte Erde, Kreide, Kräuter, Leder oder Teer. Die Weine haben auch einen salzigen Ton und besitzen häufig keine oder nur eine schwach ausgeprägte Fruchtigkeit. Zu erwähnen ist, dass der Begriff in der Weinwelt heiß diskutiert wird, denn Minerale besitzen alleine für sich keinen Geschmack, sondern allenfalls in ihnen eingeschlossene Substanzen. Die tatsächliche Herkunft ist jedenfalls wissenschaftlich noch nicht geklärt. Ein verwandter Begriff ist Feuerstein.


reactie van Hein Schumans op artikel van Ger

Beste Ger, 

Zeer bedankt voor je berichtgeving. Alle informatie verzamel ik en verwerk het daar waar nodig.

Dat wil niet zeggen dat ik het met alles eens ben. Iedereen heeft zo zijn eigen mening.

Hoewel ik Cees van Casteren persoonlijk ken en zijn vakkennis (vooral op het gebied van chemie) hoog waardeer, zet ik vraagtekens bij zijn opvatting over zijn uitleg over mineraliteit in de wijn.

Grote deskundigen, universitaire onderzoekers en Conseils Interprofessionnels denken en publiceren daar anders over en kunnen dit met bewijzen staven.

Vandaar dat ik graag vanuit deze bronnen werk en het verder geef in mijn voordrachten. Het komt niet uit eigen koker.

Met vriendelijke groet; 

Hein.


Vond het vreemd dat Corbet niet te vinden was op www.wein-plus.de de grootste Duitse wijnsite. Vandaar mijn vraag om opheldering bij Wein-Plus. Binnen twee dagen stond Corbet er op. Peter, 10 nov..

Sehr geehrter Herr Seifert, 

wir sind bereits seit 2006 im Weinführer Wein-Plus.de aufgeführt. Vielleicht funktioniert die Suchanfrage nicht richtig, so dass Sie uns nicht finden konnten. Ich weiß es auch nicht wirklich... 

Jedenfalls hat Ihre Nachfrage bewirkt, dass Herr Tischelmayer einen längeren, einführenden Text über unser Weingut geschrieben hat, welcher sich nun vor den Verkostungsnotizen zu unseren Weinen auf Wein-Plus befindet. 

Ihnen an dieser Stelle "vielen Dank" für Ihr Engagement! 

Es freut uns sehr, dass Ihnen die Weinprobe bei uns gefallen hat. Sie waren eine sehr angenehme Gruppe. Viele Grüße auch an die anderen Damen und Herren Ihres Weinclubs. 

Mit freundlichen Grüßen aus der Pfalz vom
WEIN- & SEKTGUT CORBET
 

Christina Corbet 

Wein- & Sektgut Corbet
Diedesfeld
Kreuzstraße 7
67434 Neustadt/Weinstr.

 Tel.: +49 6321 86144
Fax:  +49 6321 84468
E-Mail:
weingut@corbet.de
Website: www.corbet.de


geplaatst door Ger Bouten, 9 november 2009

Peter, 

Toeval bestaat niet, zo lijkt het vaak want zojuist vind ik dit stukje op de website van By the grape (www.bythegrape.com):

 

Kippenvel van riesling uit de Elzas. Foto: Tony Le Duc (By The Grape)

Wortels gaan dieper in de Elzas dan in welk ander wijngebied ook. Foto: TOT PR (By The Grape)

Over de auteur

Cees van Casteren is consultant, wijnschrijver en freelance journalist. Schrijft geregeld voor zowel landelijke als regionale kranten over wijn en heeft een wekelijkse column in De Gelderlander. Is correspondent voor Meininger’s Wine Business International en hoofdredacteur van de supplementen van Perswijn. Is tweevoudig Vinoloog van het Jaar en werd in 2006 Ambassadeur du Champagne in Nederland. Schreef acht boeken sinds 2004.

cees@bythegrape.com

Kippenvel van Elzas-wijn

Ik dronk afgelopen weer eens de Cuvée Frédéric Emile Riesling van Trimbach uit de Elzas. En ik krijg er weer kippenvel van. De wijn heeft alles: lengte, het grootse karakter van riesling, complexiteit, en mineraliteit.

Goût du terroir
Ik heb mijn hoofd erover gebogen hoe ik het begrip mineraliteit in wijn uit kan leggen voordat iedereen de kamer heeft verlaten, of naar de volgende website is gegaan. De Fransen hebben het vaak over 'le goût du terroir', dat refereert aan de smaak van de bodem, maar dat voor mij veel meer omvat. De smaak van de bodem is weliswaar verbonden met de identiteit van de wijn, en misschien wel de belangrijkste reden waarom dat de riesling van de ene wijngaard in de Elzas weer zoveel anders smaakt dan die van een andere wijngaard, ook al liggen die soms op slechts steenworp afstand van elkaar. Maar dat staat los van mineraliteit.

Trimbach Cuvée Frédéric Emile
Wat is er dan mineraal aan een wijn? Wijngaardbodems zitten vol met mineralen zoals stikstof, kalium, fosfor, magnesium en zink. En des te dieper de bodem, des te meer mineralen de wortels kunnen opnemen. Al heeft nog nooit iemand kunnen bewijzen dat wijnen letterlijk smaken naar de bodems waaruit ze zijn voortgekomen. Feit is dat de wortels in de Elzas dieper gaan dan in welk ander wijngebied ook om het water te vinden om te overleven. Waar het ook vandaan komt, mineraliteit is iets dat ik vaak aantref in wijnen uit de Elzas, met name riesling. In plaats om het hier proberen uit te leggen, raad ik u aan in de komende decembermaand een Cuvée Frédéric Emile van Trimbach aan te schaffen en het zelf vast te stellen. Weet u ook meteen waarom ik er kippenvel van krijg.
 

Heb het stukje ook even aan Hein doorgemaild. 

Groet,

Ger Bouten


gelezen door Liesbeth, 8 nov. 2009 en tip voor Sinterklaas!

Klosse, P. (auteur)

Spelen met smaak Basisboek / druk 1 basiskookboek met wijn-spijssuggesties. ISBN/EAN: 9789043906876. Uitgever: Tirion Culinair.

Smaak is doodgewoon een kwestie van chemie

Henrico Prins, De Volkskrant
Gepubliceerd op 16 september 2005 00:00, bijgewerkt op 15 januari 2009 16:37

Peter Klosse is in Nederland de autoriteit op het gebied van smaak. Hij is de eigenaar van het veelgeprezen restaurant De Echoput, nabij Apeldoorn, en promoveerde een paar jaar geleden aan de Universiteit Maastricht op een proefschrift waarin hij een geslaagde poging deed smaak objectief te benaderen. Daaruit kwam een indeling in 'smaakstijlen' voort, alsmede een vocabulaire waarin woorden als 'filmend' en 'mondgevoel' om voorrang streden; treffende formuleringen die intussen door de culinaire goegemeente zijn omarmd.

Zoals zijn proefschrift als het ware smeekte om een vertaling voor een wat groter publiek, naderhand verschenen als Het proefboek - De essentie van smaak, vroeg die vertaling op haar beurt weer om een praktisch toepasbare kookgids. Die is er nu. In Spelen met smaak zet Klosse zijn smakentheorie nog eens - kernachtig - uiteen, en ditmaal verstrekt hij er tal van toepasselijke recepten bij.

Hij verzuimt niet te melden waarom hij dat doet, en waarom hij veronderstelt dat de bewuste keus voor een bepaald smakenpatroon in veel gevallen leidt tot een lekkerder maaltijd - hoewel je van Klosse meteen al leert dat je juist dat begrip 'lekker' maar beter achterwege kunt laten. 'Lekker heeft met emotie te maken', schrijft hij, 'smaak met chemie (onder andere).'

Klosse combineert vervolgens negen categorieën - van lamsvlees tot gevogelte, van desserts tot vegetarische gerechten - met zeven smaakstijlen: fris, rond, vol, krachtig, prikkelend, 'balans laag' en 'balans hoog'. Bij die laatste twee stijlen leert hij dat op het gebied van kooktechnieken, kruiden, ingrediënten, toevoegingen en sauzen alles is toegestaan, zolang er niets is dat overheerst. 'Mondgevoel: strakke en filmende elementen zijn beide aanwezig, maar houden elkaar in balans.' Het is een zakelijk zinnetje uit een zakelijk vormgegeven boekje dat onmisbaar is voor wie geregeld menu's samenstelt.


 

11 oktober 2009, gelezen door Will,

 

na druivenpittenolie en wijnsteenzuur nog meer gerecyclede wijnafvalproducten voor toetjes en kosmetika 

 

The wonders of wine

 Two years ago, a group of friends were enjoying a glass of wine in the

Mosel region in south-west Germany when their conversation turned to

the health benefits which studies attribute to the drink. During the

fermentation process of making wine, by-products are left over which

are often just discarded as waste and the friends reasoned that since these

by-products contain the goodness of wine in an even more concentrated

form, and without the alcohol, shouldn’t it be more often used and

consumed by humans?

 

One of the friends was Bernd Diehl, the 48-year-old co-owner of a

German chemical analysis company called Spectral Service. He proposed

his company develop a method to turn the by-products into a powder

preserving as many of the natural, healthy properties of wine as possible

- the proteins, B vitamins, minerals and polyphenols, which are thought to

prevent heart or circulation diseases,  inflammation and thrombosis.

As a relatively small company, Spectral decided to partner with

the larger Technologie-Transfer- Zentrum (TTZ), German specialists

in product development, and the pair successfully applied to carry out

their research as a EUREKA project.

 

As well as developing wine powder, the partners also wanted to test

their powders in different kinds of products – in both food and drink,

as well as in make-up. Here Spanish natural cosmetics company Alfaverde

Productos Naturales was keen to help. “We didn’t just want to extract the

nutrients from red wine and press them into pills,” says ProVino’s

project leader Gabriele Randel. “We worked from the principle that if

omega-3-fatty acids are good for you it’s better to eat fish than to swallow

a -supplement. By adding red wine powder to products we also wanted

to keep some of the taste and colour of red wine.”

So the partners’ two-year research programme began. Diehl and Randel

drove up and down Germany, collecting wine material from

vineyards in the Mosel, the Rheinland- Pfalz , the Ahr and many more. They

delivered the material to TTZ whose team carried out drying experiments,

producing different powders, which were sent to Spectral for chemical

analysis.

 

Other companies had previously produced red wine powders from byproducts,

but the Pro Vino partners felt earlier drying methods lost a lot

of the natural nutrients or required adding preservatives and artificial

substrates to create a stable powder.

Some Spanish and Italian guys told us they liked red wine but that it seemed weird to have it in a powder.

When they tried it we convinced them. Dr Gabriele Randele - Spectral Service Gmbh Laboratorium für

Auftragsanalytik, Germany. A conversation over a glass of wine turned into EUREKA-backed research effort to create

new, healthy wine-flavoured products. The German and Spanish partners of project E! 4008

PROVINO say they have invented a way of making powder from by-products of red wine

production which could be used in everything from yoghurt and chocolates to creams and

face masks.

Shaping tomorrow’s innovations today “We developed a gentle drying

process which did not use much heat in order to not destroy ingredients,”

says Randel.

Once the researchers hit on powders which contained high amounts of

nutrients, including a high dose of protein and polyphenols, they set out

to find the tastiest combinations in food and the best uses in cosmetics.

Not all the products were successful.

 

But the experiments showed the powders’ strengths and limitations.

“In some products the powder is too acidic and it wasn’t nice,” she says. “In

others, the fruity taste of the grapes in combination with the acidic effect

is refreshing.”

Randel’s personal favourites were yoghurt drinks and other dairy

products, like ice-cream, and  pastries, cakes and chocolates. Skin

creams using the powder were more effective than red to violet eyeshadow

and some wine properties could be good for the skin, including

having anti-wrinkle effects. However consumers would have to get used to

the idea of applying a cream which is initially violet although does not stay

red when absorbed into the skin, says Randel. A face mask using the powder

was successful because the tartaric acid in the grapes formed crystals

if preserved at a high level. “It had a softening and cleansing effect,” she

says.

 

Creating the combinations is not a simple matter because, as the

partners found, different wine varieties produced very different

tasting powders and different powder concentrations were suitable

for different products. Nevertheless, the successful products they

developed and tested have convinced the team that the ProVino product

could be attractive to healthconscious consumers. They also offer

a good use for red wine by-products, the disposal of which is now subject

to tighter European regulation and which cannot be just dumped on

land.

Every year in Germany alone, there are about 120,000 hectolitres

of wine by-products, enough to produce 12,000 tonnes of dried red

wine powder.

 

ProVino’s partners are now talking to companies interested in the powder

for specific products. If enough firms want a powder to be produced for a

product, Spectral may even consider creating a new company just to

manufacture the powder. Another alternative for the commercialisation

of the powder is that a manufacturer buys the ProVino method.

One of the ProVino products has

already been tested on consumers on a small scale, thanks to EUREKA, which

encouraged the partners to market their results at the Innovation Days

exhibition held in June in Lisbon.  PROVINO set up a stand and gave

out a yoghurt drink containing the

red-wine powder. 

“That was really invaluable because we were forced to talk about the product, not just

to companies, but also to ordinary people. We were forced to ask do

they like the product?” says Randel. The response of those who tasted

the yoghurt drink was positive, even from those who were initially

reluctant to try it, she says. “Some Spanish and Italian guys told us they

liked red wine but that it seemed weird to have it in a powder. When

they tried it we convinced them.”  The fruity taste of the grapes in combination with

the acidic effect is refreshing.

 

Dr Gabriele Randele - Spectral Service Gmbh Laboratorium für

Auftragsanalytik, Germany

! 4008 PROVINO

Dr Gabriele Randele

Spectral Service Gmbh Laboratorium für

Auftragsanalytik

Emil-Hoffmann-Strasse, 33

50996 Koeln

Germany

Tel. +49 2236 96 947 0

www.spectralservice.de

 


Onderstaand stukje komt uit de jongste nieuwsbrief van de Gault Millau.

 

Ger Bouten 30 september 2009

 

Trockener Riesling eine Domäne der Pfalz

Die meisten trockenen Top-Rieslinge kommen im Jahrgang 2008 aus der Pfalz. Das haben umfangreiche Verkostungen für den Gault Millau WeinGuide 2010 ergeben. Und nirgends ist es leichter, günstig an beste Qualitäten zu kommen, wie in Deutschlands zweitgrößtem Anbaugebiet, das sich von Grünstadt im Norden bis Schweigen an der französischen Grenze erstreckt.

Der Jahrgang 2008 hat zugleich einen Stilwechsel herbeigeführt. „Die besten trockenen Rieslinge wurden endlich wieder zu reifen, aber zugleich auch eleganten Weinen, wie man es vom Riesling erwartet“, berichtet Jürgen Mathäß, der die Pfalz für den Gault Millau betreut. Sein Verkostungsteam hatte in den letzten Jahren „schwere Kolosse mit bis zu 14 Volumenprozent Alkohol“ beim Riesling als falschen Trend kritisiert.

Eine markante, in ausgereiften Weinen auch geschliffene Säure, zeichnet den Jahrgang 2008 in der Pfalz aus. Die Verkoster probierten aber auch zahlreiche nicht so gut gelungene Exemplare mit grüner, manchmal gar ruppiger Art. Entscheidend sei der Lesezeitpunkt gewesen, weiß Mathäß. Wer sich im September habe nervös machen lassen und zu früh in die Weinberge zur Ernte aufgebrochen sei, habe kaum Spitzenprodukte auf den Verkostungstisch stellen können.

Während der Riesling also über weite Strecken brilliert hat, war 2008 nicht gerade ein besonders gutes Burgunderjahr. Allenfalls einige Chardonnays genügen gehobenen Ansprüchen. Anders sieht es bei den 2007 er Spätburgundern aus. Zwar dominiert hier mehr denn je Friedrich Becker aus Schweigen mit seinen Weltklasse-Weinen das Feld. Doch dahinter gruppieren sich zahlreiche Betriebe, die mit immer besseren Spätburgundern auf den Markt drängen.

Damit der Weinfreund künftig einfacher und schneller die besten und günstigsten Weine entdecken kann, helfen neue Übersichten im Gault Millau WeinGuide Deutschland 2010. „Wir werden den Zugang zu den Weinen mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis erheblich verkürzen“, verspricht Chefredakteur Joel B. Payne. Der WeinGuide, der im Münchner Christian-Verlag erscheint, soll Mitte November in die Buchläden kommen.


Geen lichte kost, maar voor de geïnteresseerden onder ons wellicht toch gefundenes Fressen: een persbericht van de universiteit in München,

24 sept 2009 - groet Will

Genetic discovery could break wine industry bottleneck, accelerate grapevine breeding

Could point the way toward production of European-tasting wines from American vines

One of the best known episodes in the 8000-year history of grapevine cultivation led to biological changes that have not been well understood – until now. Through biomolecular detective work, German researchers have uncovered new details about the heredity of Vitis varieties in cultivation today. In the process, they have opened the way to more meaningful classification, accelerated breeding, and more accurate evaluation of the results, potentially breaking a bottleneck in the progress of the wine industry. Their discovery removes a major obstacle to a development already under way – that is, a shift toward grapevine breeding guided by highly specific genetic markers. It may even point the way toward production of European-tasting wines from North American cultivars, free of the "musty" or "foxy" flavors associated with New World grapevines.

In response to the "great European wine blight" of the mid-1800s, growers aimed at preserving the most desirable qualities of European grapes while breeding in the hardiness of North American varieties. These were naturally resistant to native pests that had found their way – by steamship, most likely – across the Atlantic to Europe. Beginning around 1860, the introduction of two North American pests – an aphid and a fungus – nearly destroyed the wine industry, particularly in France. A century ago, many hybrids were in use, but the wine they produced was judged to be so inferior in flavor that winemakers were prohibited from blending them with higher-quality traditional wines.

Today, breeders as well as growers have many reasons to want to know the heritage of grapevines, and readily observed traits are seldom sufficient. To distinguish among the countless grapevine cultivars, even experts need more than meets the eye. Much of a plant's history can be read on the molecular level, from its DNA and biochemistry, and modern scientific tools have been developed to discern the "fingerprints" of Old World, New World, and hybrid grapevines. New research shows, however, that one of the best established fingerprinting tools is not completely reliable, because it assumes a simpler genetic history than the biomolecular evidence records.

The investigation was a collaboration between the Technische Universitaet Muenchen in Bavaria and the JKI Institute for Grapevine Breeding, along the famous Weinstrasse or "wine route" in the Pfalz region. Clues led the researchers to suspect that a difference in a particular phytochemical marker that has long been used to distinguish grape varieties stemmed not from a single gene mutation, but from a double mutation. Furthermore, they revealed, the chromosome bearing the double-mutated gene is one that may also carry a gene responsible for the poor, "musty" aroma of the North American varieties. A complex series of experiments and analyses confirmed this, and ruled out other possible explanations. A detailed description of the methods and results has been published in the Journal of Agricultural and Food Chemistry.

The biochemical process at the crux of the investigation is the production of anthocyanin pigments. Red European Vitis vinifera cultivars produce only pigment compounds such as the one called oenin (malvidin 3-O-glucoside), whereas most other Vitis species and hybrids can produce pigment compounds like malvin (malvidin 3,5-di-O-glucoside) as well. This subtle difference, which has been used to classify wines according to their varietal origin, had been attributed to a particular gene mutation inherited by the European plants. If that was the whole story, however, certain breeding programs might have been expected to turn on malvin production in European varieties, and this had never been observed.

Professor Wilfried Schwab of the Biomolecular Food Technology Department at TUM led the effort to find out what genetic changes would restore malvin-producing enzymatic activity in European varieties – with the primary aim of teasing out missing details of their family history. The tools the investigators brought to bear included techniques for isolating and cloning DNA sequences of interest, rewriting specific parts of the genetic code – through what's called site-directed mutagenesis – and determining the three-dimensional structure of proteins expressed as a result. Their discovery of a double mutation could lead to the development of more accurate classification tools and effective marker-assisted breeding methods. They suggest that this knowledge might also be used in another way, to enable American species and cultivars to produce European-tasting wines, free of the "musty" or "foxy" flavors associated with New World varieties.

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Persbericht uit de Pfalz

Wijnhuis Corbet heeft de prijs "Siegerwein 2009" gewonnen voor de beste Rieslingsekt van de Pfalz, en laat daarmee een aantal gerenommeerde huizen ver achter zich. Deze Riesling brut 2007 zullen we beslist proeven op zaterdag 24 oktober. Prijs: 9,50 euro.

Tevens beschikt Corbet sinds deze week over een website: www.corbet.de. Mooi verzorgde, eenvoudige site.

Peter 24 sept. 2009


Persbericht

Consument wordt 'wijnwijs'
Nieuwe nationale website wil informatiegat dichten

Op 'instapniveau' is de voorlichting aan wijnconsumenten onvoldoende of te pover. Dat hebben onderzoekbureaus al vaker vastgesteld. De bestaande info is te sterk verbrokkeld. Vaak te hoog gegrepen. En over allerlei doelgroepen gespreid. Dat vinden de initiatiefnemers van een nieuwe nationale wijnwebsite voor consumenten: www.WIJNWIJS.eu.

Zij willen daarmee het informatiegat in de bestaande media dichten. Wijnconsumenten ergeren zich bovendien aan informatie die van commercie is doortrokken. Ze keren zich af van wijnwebsites en wijnbladen die promotie en reclame verpakken in schijnbaar 'objectieve' reportages of berichten, hebben de initiatiefnemers vastgesteld.

Wie maken WIJNWIJS? Uitsluitend wijnjournalisten en wijnschrijvers die hebben bewezen wars te zijn van commercie als 'pakpapier' voor als 'onafhankelijk' verkochte berichtgeving. WIJNWIJS kent ook geen sponsors of geldschieters uit reclame- of promotiecircuits.

Wijnwijs bericht over wijnkwaliteit. Over wat er achter etiketten schuil gaat. Over informatie-onzin en misleiding. Over wat er aan wijn wel en niet deugt en waarom. Over nieuwigheden op proeverijen, wijnpresentaties en wijnevenementen. Over knoeierijen en miskopen. Over het gedoe van 'kenners' en handelaren die niet van daglicht houden. Kortom, over alles wat de beginnende wijn consument interesseert.

WIJNWIJS is een pro-actieve wijnwebsite onder hoofdredacteurschap van John Bindels, bekend als kritisch wijncolumnist. Site-manager is de culinair journalist Cornelis Heystek.

WIJNWIJS, komende week officieel in de lucht, streeft naar ongekleurde informatie in simpele taal. Zie verder: "Wat WIJNWIJS wil" op www.wijnwijs.eu

Gelezen door Will


Gelezen op de website van de FAZ. 3 juli. Peter

Koscherer Wein

Mit dem Rabbi an die Spitze

Von Peter Badenhop

02. Juli 2009 Jürgen Wagner hat die Geschichte schon oft erzählt. Vielleicht ein paar hundert Mal. Aber der Neununddreißigjährige erzählt sie gern, denn es ist nicht nur die erstaunliche Geschichte einer kleinen Winzergemeinde in den Bergen Südkataloniens, die sich mit Hilfe eines koscheren Weins einen Namen in der internationalen Weinwelt macht und zu einem der bekanntesten Betriebe Spaniens wird. Nein, es ist auch seine Geschichte, die des jungen deutschen Kellermeisters, der nach dem Studium in die Welt zieht und ausgerechnet in einer 400-Seelen-Gemeinde jenseits der Pyrenäen sein Glück findet.

Gut 13 Jahre nachdem er das erste Mal nach Capçanes kam, vertritt Wagner heute nicht nur die Winzergenossenschaft bei Tastings und Messen in Europa und der ganzen Welt - sondern im Grunde das ganze Dorf. Denn von den achtzig Familien, die dort leben, sind praktisch alle Mitglieder der Kooperative. Und so spricht Wagner, wenn er etwa beim „Rheingau Gourmet Festival“ Anfang März, ein paar Wochen später bei der Fachmesse „ProWein“ in Düsseldorf oder diese Woche auf der „Vinexpo“ in Bordeaux die Capçanes-Weine vorstellt, nicht nur über die Produkte der Kellerei. Sondern auch über die Menschen und ihr Dorf. Die Zuhörer sind meistens begeistert. Sie mögen die kraftvollen, saftigen Rotweine, die in den modernen Kellern der Genossenschaft ausgebaut werden. Und sie mögen die Story, die damit verbunden ist. Weine mit Geschichte haben auf die Connaisseurs dieser Welt schon immer eine besondere Anziehungskraft ausgeübt - selbst dann, wenn sie noch so jung ist, wie in diesem Fall. 

Weinbau mit langer Tradition

In Capçanes hat Weinbau eine lange Tradition, bis ins Mittelalter reichen die Anfänge. Vor der großen Reblausplage, die Anfang des 20. Jahrhunderts alle Weinberge zerstörte, waren in den drei kleinen Tälern, die zur Gemeinde gehören, rund tausend Hektar mit Reben bestückt. Nach der Wiederbepflanzung, mit der die Weinbauern 1905 begannen, waren es nur noch knapp ein Fünftel davon. Die Kooperative „Celler de Capçanes“ geht auf fünf Familien zurück, die sich 1933 zusammenschlossen - begeistert von der damals in Katalonien aufkommenden Genossenschaftsidee und getrieben von den veränderten Bedingungen des Weinmarktes, der vor allem größere Mengen für den Export verlangte.

Doch der spanische Bürgerkrieg und seine Verwerfungen machten schon bald alle Pläne zunichte; richtig Fuß fassen konnte die Kooperative erst in den fünfziger Jahren. Als Trauben- und Tankwein-Lieferant kam sie mit einigen sehr großen, namhaften Weinproduzenten ins Geschäft. Als „poor man's port“ wurden die fruchtig-fülligen, alkoholreichen Tropfen aus den Bergen im Hafen von Tarragona abgefüllt und vor allem nach England verschifft.

Wein-Botschafter: Jürgen Wagner

Doch auch dieses Geschäft wurde zunehmend schwieriger. Anfang der Neunziger suchte die Genossenschaft schließlich geradezu verzweifelt nach einer Alternative. Die Rettung kam mit der jüdischen Gemeinde im etwa 120 Kilometer nordöstlich gelegenen Barcelona. Ein zufälliger Kontakt zu einem Rabbiner brachte die katholischen Weinbauern auf die Idee: Wir machen koscheren Wein, in unserem eigenen Keller und von allerbester Qualität! Ein Wagnis sondergleichen.

Herstellung nach religiösen Gesetzen

Wie groß es war, zeigt ein kurzer Blick auf die Anforderungen, die die religiösen Gesetze an die Herstellung eines koscheren, also nach jüdischem Verständnis „korrekten“ Weins stellen: Die Trauben dürfen nicht von Rebstöcken stammen, die jünger als vier Jahre sind, und im siebten Jahr, dem sogenannten Sabbatjahr, dürfen keine Trauben geerntet werden. Die letzten zwei Monate vor der Ernte darf nicht mehr organisch gedüngt werden. Alle Geräte, die zur Ernte oder Verarbeitung der Trauben dienen sollen, müssen unter Aufsicht von Rabbinern gesäubert werden. Jegliche Zusätze wie Enzyme, Bakterien oder Gelatine sind beim Vinifizieren unzulässig. Die Flaschen dürfen nicht mehrmals gefüllt werden.

 In Kellern wie diesem lagern Schätze nicht nur für Weinkenner

Die Kooperative ließ sich auf das Experiment ein, investierte in moderne Technik, einen eigenen koscheren Keller mit eigenen Tanks, Fässern und Gerätschaften - und produzierte mit dem „Flor de Primavera Peraj Ha'abib“ gleich im ersten Jahrgang einen Wein, der sensationell gut ankam. Die Kritiker - nicht nur die jüdischen - überschlugen sich förmlich in ihrem Lob für diese intensive, fruchtig-komplexe, zwölf Monate in Barrique ausgebaute Cuvée aus Garnacha, Cabernet Sauvignon und Cariñena. Mit einem Schlag fand sich Capçanes auf der Landkarte der spanischen und internationalen Weinkenner-Szene wieder.

Wie vor zweitausend Jahren

Das Geheimnis des „Peraj Ha'abib“ liegt im strengen „Lo Mebushal“-Verfahren, bei dem (anders als bei den meisten anderen koscheren Tropfen) der Wein nicht pasteurisiert wird, um ihn „rein“ zu machen, sondern die Erzeugung streng nach den rabbinischen Regeln erfolgt. „Im Prinzip machen wir den Wein wie vor zweitausend Jahren - ohne Zusätze, ohne Filtration, ohne Schönung, ohne alles“, sagt Jürgen Wagner. Den hatte es nach dem Studium an der Weinbauschule in Geisenheim im Rheingau nach Spanien gezogen, wo er für einen Importeur arbeitete, als er 1996 zum ersten Mal von dem koscheren Wein aus dem katalanischen Bergdorf las. „Das musste ich probieren, und so bin ich dann einfach mal hingefahren.“ Daraus ist eine dauerhafte Verbindung entstanden. Inzwischen ist Wagner Genosse und als einer der drei Kellermeister vor allem für das Marketing und den Export der Capçanes-Weine zuständig.

Mittlerweile macht der „Peraj Ha'abib“, der als einer der besten koscheren Weine überhaupt gilt und vor allem in Amerika (in erster Linie in New York) und Kanada getrunken wird, nur noch wenige Prozent der Capçanes-Produktion von insgesamt rund 600.000 Flaschen im Jahr aus. „Aber er ist die Grundlage für alle folgenden Weine gewesen - ohne ihn gäbe es uns heute vielleicht gar nicht mehr“, sagt Wagner. Abgesehen von der Aufmerksamkeit der Fachwelt hat die Produktion des koscheren Tropfens der Kooperative vor allem Knowhow und Selbstbewusstsein zum Vinifizieren hochwertiger Flaschenweine gebracht. Der Spitzenwein „Cabrida“, ein in Barrique ausgebauter, reinsortiger Garnacha von unglaublicher Kraft, Struktur und Fleischigkeit, erringt Jahr für Jahr höchstes Kritikerlob. Aber auch die anderen Tropfen des Hauses finden nicht nur in Spanien, sondern vor allem in Amerika viele Freunde. „Wir exportieren inzwischen 80 Prozent unserer Weine, in etwa vierzig Länder weltweit“, sagt Jürgen Wagner.

Qualität ist der Schlüssel zum Erfolg

„Celler de Capçanes“ ist nicht unwesentlich am Aufstieg des erst im Jahr 2000 geschaffenen Herkunftsgebietes D.O. Montsant beteiligt, das zuvor zur D.O. Tarragona gehörte, wegen seiner kleinteiligen, bergigen Beschaffenheit aber eine ganz andere Struktur hat als die weitläufigen Flachlagen rund um die Hafenstadt Tarragona. Von den rund 2020 Hektar Rebfläche in Montsant gehören 230 Hektar zur Genossenschaft Capçanes; sie sind überwiegend mit den autochthonen Sorten Garnacha und Cariñena bepflanzt, es werden aber auch Tempranillo, Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah angebaut. Weiße Sorten spielen praktisch keine Rolle.

Die Weinberge der Kooperative erstrecken sich in einer Höhe von 150 bis 600 Metern, meist in alten Terrassenanlagen und Steilhängen. Viele Rebanlagen sind sechzig Jahre und älter, manche fast hundert Jahre alt. Die einzelnen Mitglieder der Genossenschaft - 15 Prozent der Winzer halten etwa 75 Prozent der Fläche - werden nach einem ausgeklügelten System bezahlt, bei dem sowohl das Lesegut als auch die Jungweine sorgfältig begutachtet und beurteilt werden - Qualität ist nach wie vor der Schlüssel zum Erfolg von „Celler de Capçanes“.

Jürgen Wagner hat hier sein Glück gefunden. Er hat geheiratet, seine Kinder wachsen im Dorf auf. „Ich habe mich sofort in die Weine und in das Dorf verliebt“, sagt er. Eine Rückkehr nach Deutschland steht nicht zur Debatte. Und Probleme mit der spanischen Mentalität? Nein, die gibt es nicht. „Wissen Sie, die Katalanen sind die Deutschen Spaniens. Das macht es leichter für mich.“

  


25 juni 2009, gelezen op de site van wijnhuis Vino Grande in Essen over Capçanes-Montsant. Zeer bekend bij de meeste leden van Sainte Anna. Peter

Capçanes, Montsant

Bis vor drei Jahren haben wir mit großer Freude die Weine von Capçanes aus dem Montsant-Gebiet, nahe des Priorats aus Nordspanien, gerne verkauft. Dann kamen ein paar Jahrgänge, die für mich - unabhängig der Jahrgangs-Charakteristik - nicht auf dem gewohnten qualitativ hohen Level angesiedelt waren. Vielen Nachfragen nach Mas Collet, Vall del Calas, dem koscheren Flor de Primavera und Cabrida konnten wir nicht nachkommen. Mit den in dieser Woche erstmals geöffneten neuen Jahrgängen ist das Weingut zur alten Stärke zurückgekehrt. Der reinsortige Garnacha Cabrida 2007 ist darüber hinaus für uns der beste Cabrida aller Zeiten. Wie gewohnt können Sie die Weine zu Vorzugspreisen reservieren. Auslieferung in der zweiten Juliwoche.

 

Mas Donis Rosat 2008                        €   6,50  Nur in dieser Woche zum Reservierungspreis: €   5,80

Lasendal 2007                                      €   9,50  Nur in dieser Woche zum Reservierungspreis: €   8,50

Mas Collet 2007                                   €   9,50  Nur in dieser Woche zum Reservierungspreis:  €  8,50

Mas Collet 2007  Magnum                  € 19,90  Nur in dieser Woche zum Reservierungspreis: € 17,90

Vall del Calas 2006                              € 14,90  Nur in dieser Woche zum Reservierungspreis: € 13,40

Flor de Primavera "Kosher" 2006      € 25,90  Nur in dieser Woche zum Reservierungspreis: € 23,00

Cabrida 2007                                        € 34,00  Nur in dieser Woche zum Reservierungspreis: € 29,90

Cabrida Terroir Calissa 2006             € 59,00  Nur in dieser Woche zum Reservierungspreis: € 53,00

 


Gelezen, vertaald en bewerkt uit Vinum juni 2009 door Peter. 1 juni 2009

Malo of BSA

Wijn is een van de zuurste dranken die er bestaat. De zuren in de wijn zorgen voor de smaak, houdbaarheid, frisheid, kleurstabiliteit en structuur. Echter, sommige zuren in wijn werken eerder storend. Een van die zuren is appelzuur. Voor dit probleem heeft de natuur echter een oplossing: de biologische zuurafbraak, in het Duits: de ‘Biologische Säureabbau’, afgekort de BSA. In andere landen spreekt men ook wel van melkzure gisting of malolactische gisting. Eigenlijk geen juiste benaming omdat het in feite geen gisting is.

Appelzuur is een hard zuur en doet denken aan een hap in een onrijpe Granny-Smith appel. Toch  is dit zuur belangrijk in frisse, fruitige wijnen, zoals rieslings. In rode wijnen is appelzuur echter ongewenst, daar deze de wijn strak en zuur doet smaken. Er is echter een natuurlijke oplossing tegen te veel storende zuren: de melkzuurbacterie of oenococcus oeni. Deze bacterie, die zich van nature op druiven en in de wijn bevindt, is in staat om onder bepaalde omstandigheden scherp appelzuur in zacht melkzuur om te zetten. Hierbij ontstaat koolzuurgas. Deze biochemische reactie wordt dus niet veroorzaakt door gisten maar door bacteriën. Er ontstaan wel koolzuurbubbels.

Een van de belangrijkste voorwaarden voor deze reactie is een juiste temperatuur. Bij circa 20°C voelen de melkzuurbacteriën zich in hun element, vermeerderen zich snel en zetten het appelzuur om in melkzuur. Vroeger was dit meestal een spontane reactie in een kelder opgewarmd door de lentezon. Tegenwoordig verwarmen de wijnmakers meteen na de alcoholische gisting hun tanks op tot zo’n 20°C en voegen indien nodig extra melkzuurbacteriën toe.

Voorzichtigheid is echter geboden: de oenococcus oeni kan ook andere componenten in de jonge wijn aantasten. Citroenzuur, aminozuren en zelfs restsuikers zijn niet veilig voor de vraatzuchtige melkzuurbacterie met als gevolg een excessief boteraroma, yoghurt- of zuurkoolaroma. Toch dient de biochemische reactie intensief te verlopen om het risico voor het ontstaan van storende bijproducten te minimaliseren.  

Er is wel een belangrijke voorwaarde: als de hoeveelheid appelzuur praktisch verbruikt is moet de reactie gestopt worden. De oenococcus moet worden uitgeschakeld om schade te vermijden.

En waarmee worden de melkzure bacteriën een halt toegeroepen? Met sulfiet! Dus sulfiet dient niet alleen als conserveringsmiddel maar tevens als killer van de oenococcus oeni. Het moet wel toegevoegd worden want de conserverende werking van de aanwezige alcohol in wijn is pas werkzaam bij een concentratie vanaf circa 20%. En de aanwezige alcohol op zich schakelt de bacterie niet uit.

Het ligt voor de hand dat de wijnmaker een ‘fingerspitzengefühl’ moet hebben wanneer hij de BSA stopt en wanneer er dus gezwaveld gaat worden. Een veel toegepaste truc is om een jonge wijn in twee of meerdere tanks te verdelen en verschillende BSA reacties erop los te laten. Later worden deze dan weer bij elkaar gevoegd en gemengd. Wijn naar smaak.     


Peter 5 mei

Wijnvoorbereidingsreis Pfalz mei 2009 

Tijdens het drukke weekend van 1 mei hebben Catherine en ik alvast een voorproefje Pfalz genomen en genoten.

Het op een na grootste wijngebied van Duitsland met zo’n slordige 23.400 ha heeft heel wat te bieden voor de echte wijnliefhebber. De Pfalz is eigenlijk een afspiegeling van datgene wat zich de laatste jaren in Duitsland afspeelt. Minder witte en meer rode wijn. Het percentage rode druivensoorten in de Pfalz bedraagt nu al 40%. Dornfelder is met 14%, na de riesling met 22%, de meest voorkomende druivensoort.  Zelfs de ooit zo vermaledijde portugieserdruif stijgt in populariteit. Maar het zijn vooral de internationale rassen cabernet sauvignon, merlot en pinot noir en de witte rassen weisburgunder, grauburgunder, sauvignon blanc en chardonnay die in toenemende mate worden aangeplant. Marketing speelt handig in op de klimaatverandering.

De Pfalz heeft een zacht microklimaat met veel zon en weinig neerslag en wordt wel eens vergeleken met de Toscane. Je ziet veel amandelbomen, vijgen en mediterrane kruiden en gewassen. Asperges gedijen ook goed in de Pfalz of de ‘Palatinate’, zoals de Engelsen dit gebied noemen.

Het noordelijke gedeelte van de Pfalz, ‘das Leiningerland’ heeft niet echt een duidelijk profiel. In het middelste gedeelte rondom Bad Dürkheim en Neustadt rijgen de gerenommeerde wijndomeinen zich aan elkaar. Bulk heeft hier plaats gemaakt voor eerste klas kwaliteit. Müller-Thurgau, kerner en silvaner verdwijnen om plaats te maken voor prachtige rieslings, pinots en sauvignon blancs. De Süd-Pfalz, grenzend aan de Elzas vertoont veel overeenkomst met dit Franse wijnbouwgebied. Veel pinots en gewürztraminers en auxerrois.

De Pfalz heeft een moeilijke periode achter de rug. Een aantal wijndomeinen heeft het loodje gelegd of zijn opgekocht. 2006 was een slecht jaar met matige kwaliteit. Ook 2007 was niet bijzonder, maar dankzij het vakmanschap van de wijnmakers zijn er van deze jaargang toch mooie wijnen gemaakt.  

Tijdens onze reis hebben we ons beperkt tot het middengedeelte van de Pfalz. De wijndomeinen hier zijn legio en velen produceren heerlijke wijnen tegen betaalbare prijzen. Zelfs bij de tophuizen, zonder uitzondering VDP-leden, en vaak makers van ‘Groβes Gewächs’- wijnen zijn de prijzen acceptabel als men vergelijkt met klasse wijnen uit andere landen.  Ook de ontvangst bij proeverijen is bijzonder hartelijk en gastvrij. Daarbij komt nog dat de Pfälzer een levensgenieter is. Goed eten en drinken zijn belangrijk in dit gedeelte van Duitsland.  

Een echte toeristische  pleisterplaats is Deidesheim. Dit dorp heeft een wereldwijde faam, mede veroorzaakt door ex-bondskanselier Helmut Kohl, die hier veel en regelmatig regeringsleiders ontving in zijn geliefde Pfalz. Of de leiders dan ook zijn favoriete ‘saumagen’ verorberden heb ik niet kunnen achterhalen.  Het bekende wijnhuis Bassermann-Jordan ligt in het centrum van deze plaats tegenover hotel Ketschauer Hof. De prijzen voor overnachting hier varieerden van 220 tot 740 euro per nacht voor een tweepersoonskamer. Dat was wel exclusief ontbijt. Maar daarvoor had je wel interactieve TV, Bose soundsysteem 5.1, iPod-station en highspeed-internetaansluiting op iedere kamer. Toch maar niet geboekt.

Samenvattend: “Die Pfalz, immer eine Reise wert!” En wederom te veel wijn geproefd en … gekocht!

Bezochte domeinen:

Philipp Kuhn, Knipser, Markus Schneider, Spindler, Christmann, Cornet, Bergdolt-Lamprecht.